Costa Rica Reisebericht: Im Stockdunkeln hinter Gittern

Hinter Gittern sich sicher fühlen, mit diesem Gedanken war ich nicht nach Costa Rica gereist. Aber es entsprach wirklich den Tatsachen. Doch ganz von vorn. Denn ihr sollt an all dem teilhaben, was wir erlebt haben.

Hotel Coconut House

Unser Hotel „Coconut House“ – in dieser Gegend sind alle Häuser vergittert.

 

Unser Flug war gebucht und eine Woche vor der Abreise war ich schon ziemlich nervös, während mein Mann noch einen recht relaxten Eindruck machte bzw. wirklich cool bis zur Oberkante war. Das meinten auch unsere Kinder, dass Vati richtig gut drauf sei und so ruhig. Klar doch. Die gesamte Planung hatte ja auch ich gemacht und war nun am Durchchecken, ob ich auch nichts übersehen hatte. Letztendlich sind aber in jedem Urlaubsland nur der Pass, die Flugtickets und natürlich die Kreditkarte wichtig, dann kann man dort Vergessenes nachkaufen. Doch ich war aufgekratzt.

Da ich noch am gleichen Tag unserer Abreise arbeitete, fuhren wir danach mit dem Zug nach Frankfurt und übernachteten dort im Hotel, um am nächsten Morgen in aller Ruhe zu frühstücken und gemütlich zum Flughafen zu fahren. Sicher wird jetzt Niemanden interessieren, dass wir in Mexiko City einen Zwischenstopp hatten und nach 2 Stunden weiterflogen, wobei der Flughafen extrem unkoordiniert war.

Nachts gegen 2 Uhr kamen wir nach einem ca. 17stündigen Flug (mit Bodenaufenthalt) letztlich in San José an. Dort hatten wir eine Unterkunft in der Nähe des Flughafens bei einer Deutschen gebucht. Heike war ein echter Glückstreffer und schrieb uns bei der Bestätigung unserer Buchung bereits per Mail die wichtigsten Informationen und was wir beachten sollten: keine Geld am Flughafen umtauschen, da zu schlechter Kurs, nehmt unbedingt ein orangenes Taxi, die anderen sind Betrüger oder mein Nachtwächter Valentin ist ein wenig wortkarg, bezieht das also nicht auf euch.

Beim Verlassen des Flughafens stürzte sich ein Pulk an Taxifahrern auf uns und redete und zupfte an uns. Aber wo waren die Taxis? In der Dunkelheit nachts um 2 Uhr konnten wir kaum die Farben der Taxis erkennen. Auf meinen Einwurf, dass wir nur ein orangenes Taxi nehmen, hatten alle auf einmal orangene Taxis und wir dachten: „Verdammt noch einmal, egal, ab ins Taxi und dann ins Bett. Hier können und wollen wir heute Nacht keine Kämpfe gegen rote oder orangene Taxis gewinnen.“ Also kurvten wir ca. 10 Minuten durch enge Gassen und insgeheim fiel mir mein Pfefferspray ein, doch den Gedanken verwarf ich gleich wieder. So kann doch kein Urlaub anfangen. Dann standen wir vor einem hoch vergittertem Gebäude mit Stacheldraht obenauf. „Hmmm, hmmm, hmmm – hotel“, stotterte in perfektem Spanisch unser Taxifahrer. „Hmmm“, dachte ich, „was meint der?“. Was mein Mann in diesem Moment dachte, habe ich ihn bis heute nicht gefragt. Die Tür war verschlossen, aber eine Klingel fanden wir nach einigem Suchen. Unser Taxifahrer schulterte sich und wir luden vorsichtshalber schon einmal unser Gepäck aus, damit er so lange wartet, bis wir ihn bezahlt hätten. Dann klingelten wir ständig aufs Neue und riefen nach dem Nachtwächters mit der Reaktion, dass die Hunde der Umgebung zu kläffen anfingen. „Oh, Gott“, dachte ich, „hier sind ja Hund und Katze begraben bzw. machen sich bemerkbar.“ Nach etwa 5 Minuten schälte sich aus dem stockfinsterem Inneren eine große männliche Gestalt. Das konnte doch nur der Nachtwächter Valentin sein und ich begrüßte ihn mit einem der 5 erlernten spanischen Worte „buenas noches“. Als ich es raus hatte, dachte ich sofort: „Gott, was schwatzt du hier, das sollte Guten Abend heißen, aber ich hatte mich vertan und eine Gute Nacht gewünscht. Um es ihm leicht zu machen, sagte ich dann noch „Topf – unseren Nachnamen, Alemania, Germany, Deutschland“, damit er wusste, dass wir die neuen Gäste sind. Er war nicht nur ein wenig wortkarg, sondern er sprach nicht ein einziges Wort, nicht einmal in seiner Heimatsprache, sondern öffnete lediglich die Tür, latschte in Richtung Unterkunft ohne sich umzublicken und wir hinter ihm her. Schließlich galt diese Unterkunft als gewisser Insidertipp im Internet und wurde überall angepriesen. Dann schloss er eine Zimmertür auf, ließ den Schlüssel stecken und verschwand in der Versenkung. So, das also war unser Zimmer. Wir machten kein großes Heck-Meck, zogen uns aus und ab in die Falle, nicht ohne vorher gut abzuschließen.

In dieser Nacht schlief ich verdammt schlecht. Ich hörte die Hunde immer wieder bellen und irgendwie hörte es sich von draußen her so an, als ob es regnen würde und irgendein Tier mitten in der Stadt vor unserem Zimmer auf irgendetwas herumlief und ich die Schritte auch über uns und komische Geräusche hörte. Als wir am nächsten Morgen aufwachten, strahlte mein Mann: „Ach so gut habe ich lange nicht geschlafen, wie ein Bär.“ „Fein“, dachte ich, wenigstens du bist ausgeruht. Aber ich hielt meine Klappe und fand, dass bei Tageslicht betrachtet unser Zimmer gar nicht so schlecht war: sehr sauber mit allem Notwendigen ausgestattet, privatem Bad und sogar einem Save.

Nachdem wir uns hergerichtet hatten, gingen wir nach draußen und wurden gegen 7.00 Uhr auch schon von der Besitzerin Heike mit einer warmen Umarmung empfangen. Frühstück gibt es gleich und dazu auch noch passende Tipps, was man am heutigen Tag unternehmen könne. Dabei schaute sie in Richtung Vulkan und meinte, dass sie immer nach den Wolken über ihm sehen könne, ob sich eine Auffahrt zum „Psoas“ lohnen würde, denn bei einer Wolkendecke sieht man oben angekommen rein gar nichts. Auch könnten wir zu einer Schokoladenplantage und sehen wie die leckere Schokolade hergestellt wird oder zu einer Kaffeeplantage fahren.

Wir fanden ihre Vorschläge toll, mussten aber erst unseren Mietwagen abholen. Doch danach sollte die Kaffeeplantage folgen.

Das Frühstück war genau auf uns Deutsche zugeschnitten und wir sollten es in dieser Art während unseren gesamten Urlaubs nur noch einmal finden: Brötchen, Wurst, Käse, Marmelade, Früchte und ein ganz leckerer Smoothie, hergestellt aus den feinsten einheimischen Früchten.

Nach dem Frühstück wurden wir von einem Fahrer unserer Mietwagenfirma abgeholt und das Dilemma begann.

Auch er schlängelte sich durch enge Gassen, vollgestopft mit Autos und einem Gewirr an Verkehr, dass wir nur staunten. Zu diesem Zeitpunkt wussten wir zwar über das Internet, dass der Verkehr um und in San José der Hammer sei, ahnten aber nicht, in welchem Ausmaß sich das bemerkbar machen würde.

Ich hatte alle Formalitäten mit dem Mietwagenverleiher erledigt, wobei ich sagen muss, es läuft ja alles in englisch, was von der Sprache her auch kein Problem war. Aber man muss seitenlang lesen und noch die Mietbedingungen unterschreiben – ebenfalls in englisch: Und da habe ich echt nur gehofft, dass hier alles stimmt, so wie ich es gebucht hatte, als ich unterschrieb.

Wir setzten uns ins Auto, das wir von der Größe her gar nicht gebucht hatten, da es uns bei der Buchung zu teuer war. Aber die Mietwagenfirma hatte kein kleines und so sollten wir noch auf der Reise dankbar über diesen „Riesen-Schlitten“ und das upgrade sein und reihten uns in den Verkehr ein. Also, wer durch San José fährt, muss unbedingt wissen, dass es hier keine Verkehrsregeln gibt. Das ist so und PUNKT! Jeder fährt, wie er denkt: über rote Kreuzungen, überholt unkontrolliert und plötzlich, reiht sich genauso schnell wieder ein, schießt unverhofft aus einer Seitenstraße hervor – Wahnsinn. Auch gibt es hier immens viele Einbahnstraßen, auf die aber meist kein Schild hinweist, sondern die man nur daran erkennt, dass die Autos dir entgegenkommen. Ich glaube, nur die Urlauber haben sich an die Verkehrsregeln gehalten, der Rest absolut überhaupt nicht.

Wir hatten in unser aus Deutschland mitgebrachtes Navi unser Hotel eingeben wollen, was aber nicht gefunden wurde. Straßennamen und Hausnummern gibt es in Costa Rica nicht. Also dachten mein Mann und ich, uns die kurze Strecke recht gut gemerkt zu haben, gaben den Ort ein und fuhren los. Ich navigierte und mein wirklich toller Mann fuhr gewissenhaft durch San José. Wir mussten in den Vorort von San José, Alajuela. Alajuela hatten wir auch im Navi eingegeben, aber das ist nicht nur ein Vorort, sondern ein ganzes Gebiet. Wir fuhren und fuhren und verzweifelten fast, nicht anzukommen. Die Navi-Frau schwatze und schwatze und mein Mann, der nicht wie ich gern die Orientierung verliert, sagte: „Du, hier waren wir schon ein- oder zweimal.“ „Ist nicht war“, staunte ich, „das sehe ich jetzt zum ersten Mal.“ Tat ich auch wirklich, da ich keinen Orientierungssinn habe.

Langsam machte sich gegen 17.00 Uhr die Dämmerung breit und der Verkehr nahm ab. Wir wussten, dass es in Costa Rica ab 18.00 Uhr stockdunkel ist, worauf uns Heike, unsere Vermieterin, ausdrücklich noch einmal hingewiesen hatte. Und es wäre sinnvoll, ab dieser Zeit nicht mehr in San José oder der näheren Umgebung umherzufahren oder draußen spazieren zu gehen, da die Kriminalität hier sehr hoch sei. „Na, prima, was jetzt? Wir wollten in unsere kleine kuschelige, vergitterte Unterkunft – aber schnell bitte.“

Da kam uns die Idee mit dem Taxifahrer. Der könnte ja vor uns fahren und wir hinter ihm her. Ja, diese Idee ist genial.

Und wir fanden auch sofort einen Taxifahrer, der unsere Idee überhaupt nicht gut fand. Aber wenigstens sprach er ein wenig englisch. „Zu viel Verkehr in San José“, meinte er nur. Da hätte er keine Umsätze. Für 60 Dollar allerdings würde er uns in die Nähe der Unterkunft bringen. Mir blieb die Luft weg. Spinnt der, die nutzen aber auch jede Gelegenheit, die Urlauber zu neppen. „Nein“, sagte ich, „60 Euro sind ja wohl viel zu viel. Das zahle ich nicht.“ Aus reinem Versehen hatte ich nicht Dollar, sondern Euro gesagt und der Taxifahrer horchte auf. „Hast du jetzt Euro gesagt?“, fragte er mich. „Dafür würde ich es machen.“ Glücklicherweise hatten wir noch 30 Euro bei uns. „Wir haben aber nur 30 Euro“, sagte ich ihm, aber er war sofort einverstanden.

Da seht ihr einmal, wie hoch unser Euro sogar in Lateinamerika angesehen ist – mehr als der Dollar !

Inzwischen war es stockdunkel geworden. Aber da wir ja noch im Gebiet des geringen Verkehrsaufkommens waren, konnten wir unserem Taxifahrer gut folgen, was sich recht bald ändern sollte. Plötzlich waren wir im Pulk von San José. Anfangs klappte die Verfolgung noch, doch dann meinte mein Mann, dass er das Taxi nicht mehr sehen würde. „Doch, da vorn ist es, ich sehe es ganz genau“, tröstete ich meinen Mann. „Außerdem will der doch nach der zurückgelegten Strecke unsere Euros haben. Der haut nicht ab.“ Ich weiß, ich bin in diesem Moment ein Schwein gewesen, denn ich hatte meinen Mann unverfroren angelogen. Ich sah weder unseren Taxifahrer noch sonst einen winzigen Anhalt auf ihn. Aber mein Mann war zufrieden und lobte meine guten Augen. Plötzlich schoss ein Auto aus dem Wust an Karosserien hervor und setzte sich vor uns, so dass wir vor Schreck fast auf ihn gefahren wären. Eine Hand winkte heraus, ihm zu folgen – unser Taxifahrer. Und ab jetzt hingen wir wie eine Klette an ihm und fuhren – nehmt es mir nicht übel, wir sind sonst wirklich so was von gesittete Fahrer – wie die „Wahnsinnigen“ hinter dem Taxifahrer her, der uns das vormachte. Verlieren wollten wir ihn auf keinen Fall mehr.

Und nach einer gefühlten Ewigkeit standen wir wieder vor unserer Unterkunft. Die 30 Euro wechselten ihren Besitzer und wir zwei fragten uns ernsthaft, ob wir nicht doch für so ein „Unternehmen“ zu alt seien und so etwas nie wieder machen würden.

Im kleinen Innenhof saßen die anderen Urlauber bereits gemütlich hinter Gittern beisammen bei einem Bier und Wein und waren erstaunt, dass wir so spät (19 oder 20 Uhr) noch unterwegs waren. Ich hatte keinen Bock mehr, mich zu den Anderen zu setzen und verschwand in unser Zimmer, während mein Mann den Hauptstadt-Staub in seiner Kehle noch mit einem Bierchen hinunterspülte.

Unser erster Tag in Costa Rica war eine reine Enttäuschung gewesen. Dieses Land sollte uns noch begeistern? Wir konnten uns das im Moment überhaupt nicht vorstellen und dachten Jeder für sich ohne es auszusprechen: „Warum ist der erste nicht unser letzter Tag? Wenn dieser ‚Spaß‘ noch drei Wochen anhält, dann sind wir urlaubsreif. Aber ich nehme es vorweg. Er hielt nicht an, sondern es wurde unser Traumurlaub, ein Urlaub total anders, aber etwas ganz Besonderes. Und nein, wir waren nicht zu alt für diese Reise und werden immer wieder so etwas machen.

In meinem nächsten Bericht erfahrt ihr, wie ich mich in einen Frosch verwandelte, bevor ich meinen Lieblings-Frosch streicheln konnte.

Anmerkungen zur Buchung und Planung:

Flug Frankfurt – San José und zurück:

Preis: 1800,– Euro für zwei Personen. Da man nicht in einem Ritt von Deutschland nach Costa Rica fliegen kann, macht sich mindestens ein Zwischenstopp erforderlich. Wir wählten absichtlich nicht als Zwischenstopp die USA, da man zu 99% dort aus- und wieder einchecken muss und uns das zu umständlich erschien. Wir wollten nur mit unserem Handgepäck zu unserem neuen Gate wechseln, während das Gepäck weitergeleitet wird. Daher ging unser Hinflug über Mexiko City:

  • Hinflug mit Lufthansa bis Mexiko City (super Service, sehr gute Beinfreiheit, sehr freundlich, können wir empfehlen).
  • Weiterflug von Mexiko City nach San José mit der mexikanischen Airline Avianca (von Ausstattung, Service und Freundlichkeit topp). Für den Kurzflug von 3 Stunden sehr zu empfehlen.
  • Beide Airlines sind jedoch nicht mit den Top-Airlines Asiens zu vergleichen.

Anmerkung: Wir erfuhren erst während des Fluges, dass wir doch aus- und erneut einchecken mussten, was einen erhöhten Zeitaufwand bedeutet, wenn dies auf dem Flughafen in Mexiko City passiert. Wir kennen sehr viele Flughäfen, aber keinen so unkoordinierten wie in Mexiko City. Also wenn man als Zwischenstopp diesen Airport auswählt, dann mehr als 2 Stunden Zeit zur Erledigung aller Formalitäten einplanen.

Flughafenhotel in Frankfurt

Seit Jahren übernachten wir bei Fernflügen im Flughafenhotel „Meininger Airport“. Dieses Hotel habe ich auf meiner Website schon einmal beschrieben und wen es interessiert, der kann dort über die Vorzüge gern nachlesen. Wir nutzen es immer wieder gern, da man in 3 Minuten am Flughafen ist, es ist sehr sauber, extrem gut gegen Fluglärm abgedichtet und man startet mit einem sehr guten Frühstück und ausgeruht in den Urlaub. Preis für ein Doppelzimmer ca. 45 Euro pro Nacht. Frühstück pro Person kostet 9 Euro.

Navi in Deutschland ausgeliehen

Navi in Deutschland geliehen bei Navi-Mieten World. Wir zahlten für das Navi vom 01.Februar bis 07. März 2016: 91,30 Euro. Nach dem Rückversand erhielten wir die hierin enthaltene Kaution in Höhe von 43,67 Euro zurückerstattet.

In Costa Rica zahlt man für ein Navi, wenn man es bei der Anmietung des Autos buchen möchte ca. 9 Dollar pro Tag und eine wirklich hohe Kaution (wie hoch, habe ich leider vergessen). Wenn ihr euch die vielen Tage ausrechnet, die wir dort waren, kommt man mit knappen 50 Euro in Deutschland besser davon.

Wer sich ein Navi in Costa Rica kaufen will, liegt bei ca. 180 Dollar (nach oben keine Grenze), immer noch besser als es dort zu mieten und man kann es nach dem Urlaub mit nach Hause nehmen.
      

Taxis in Costa Rica

Die Inhaberin unserer Unterkunft schrieb uns, dass wir prinzipiell nur ein orangefarbenes Taxi nehmen sollten und darauf hinweisen sollen, dass das Taxameter (Maria auf spanisch) eingeschaltet ist. Alle anders farbenen Taxis würden dich zu Hotels fahren, von denen sie eine Provision erhalten und nicht dorthin, wo du hin willst. Taxis, die von Privatpersonen gefahren werden, sind unsicher. Die Fahrt vom Airport bis zum Coconut House kostet ca. 9 USD und dauert 10 Minuten.

Mietwagen

Wir haben unseren Mietwagen bereits von Deutschland aus gebucht bei billiger-mietwagen.de/sunny cars. Ich kann diese Seite absolut weiter empfehlen. Die Auswahl an Autos ist groß und die Preise wirklich moderat. Für die Zeit vom 11.02. bis 29.02.2016 haben wir 860 Euro bezahlt und vor Ort eine Kaution von 500 Dollar.

Auch habe ich mir eine App auf mein Handy geladen und erhielt beim Anmieten und 2 Tage vor der Rückgabe, Tipps, wie ich mich verhalten solle, um nicht „über den Tisch gezogen zu werden“. Sie nennen sich „Helden-Tipps“, wobei mir der Name ein wenig lächerlich erschien, aber der Inhalt topp ist. Beim Anmieten z.B. alle Kratzer vermerken und Fotografieren, auch den Tankbeleg aufheben, wenn man beim Abholen des Wagens neu tanken musste. Bei der Rückgabe wieder Fotos machen, den Tankstand knipsen, um beweisen zu können: Ihr wollt mir hier etwas anhängen, was am Auto vorher nicht war, ich kann euch aber das Gegenteil beweisen. Das ist eine kurze und schnelle Sache und man ist auf der sicheren Seite. Auch wollen die Agenturen vor Ort gern noch die Versicherung hochschrauben. Für diesen Fall schickt dir billiger-mietwagen.de eine Nachricht zum Ausdrucken, in welcher in der Landessprache steht, dass deine Mietbedingungen optimal sind und du nichts mehr brauchst.

Als wir das Auto zurückgaben, war alles in Ordnung, aber wir sollten nochmals voll tanken. Da wir das Auto aber leer bekommen hatten, gaben wir es zwar nicht leer, aber nur halb voll, wieder zurück. Und da kam die Beweisfrage: Ich konnte den Tankbeleg vom ersten Tanken vorlegen und die Sache war geregelt.

Vielleicht noch erwähnenswert ist, dass wir unseren Mietwagen nicht direkt am Flughafen abholen konnten, da San José keine Mietstation am Airport hat. Man erhält nach der Buchungsbestätigung eine Telefonnummer in San José, die man vor Abholung anrufen muss und den Zeitpunkt der Abholung vereinbart. Für uns hat das alles Heike erledigt und es hat auch gut geklappt. Zur Rückgabe des Autos sind wir ohne vorherigen Anruf direkt gefahren. Vor Ort war Europcar für uns zuständig.

Hotel in Alajuela (Nähe Flughafen San José)

Unsere Unterkunft hieß „Coconut House“ und steht unter deutscher Leitung von Heike und Reiner. Ein Doppelzimmer mit Privatbad und Frühstück (so viel man essen möchte) kostet pro Tag 49 USD. Das Hotel liegt in der sicheren Gegend von Alajuela und dient den meisten Urlaubern als Zwischenstopp nach dem Flug. Die Zimmer sind sehr gut und werden täglich gründlich gereinigt. Ein Save (Kaution 50 Dollar) kann dazu gebucht werden. Das Frühstück ist auf deutsche Urlauber ausgerichtet mit Brötchen, Wurst, Käse, Marmelade, frischen Früchten aus Costa Rica (Bananen, Ananas, Papaya, Passionsfrucht, Melone uvm.) und Smoothie, von Heike zubereitet. Auch hat man die Wahl zwischen Tee oder Kaffee. Sehr praktisch fanden wir den Kühlschrank, der immer sehr gut mit Getränken jeglicher Art bestückt war und auf Vertrauensbasis funktionierte. Wer sich also etwas herausnahm, quittierte dies  und zahlte am Schluss des Aufenthaltes. So konnte man nach einer Tagestour noch gemütlich im Garten (natürlich hinter Gittern und verschlossenen Türen) sitzen und den Tag bei  einem Glas Wein, einem Bier oder alkoholfreien Getränken ausklingen lassen. Außerdem hat Heike für den Einstieg in Costa wichtige Ratschläge sofort zur Hand und weist auf alles Mögliche, aber Wissenswerte hin. Nicht abschrecken lassen, dass jedes Haus in dieser Gegend hoch vergittert ist und sogar zum Teil über dem Gitter noch Stacheldraht angebracht ist. Die Kriminalität in der Nähe des Flughafens und um San José ist ziemlich hoch. Daher kommen auch alle Mietwagen in jedem Hotel in Costa Rica sofort „hinter Gitter“ oder werden bewacht. Klauen konnte man uns und unser Gepäck auf jeden Fall nicht im „Coconut House“ und man fühlt sich auch absolut sicher und sehr wohl dort.

Tipps von Heike aus dem „Coconut House“

  • „Normalerweise schaltet man im Urlaub das Gehirn aus, in Costa Rica schaltet man es ein.“ Das war ihr wichtigster Hinweis. Das heißt nicht, dass man nur ständig Angst haben soll. Dazu ist dieses Land einfach zu schön. Aber man soll nichts Unüberlegtes machen und erst Nachdenken und dann handeln.
  • Essen gehen, da dies billiger sei, als sich selbst zu verpflegen (sind damit immer sehr gut gefahren, da wir den Rat annahmen). Außerdem würden die geschmierten Brote unterwegs „davonlaufen“.
  • Geschäfte machen in Costa Rica um 18.00 Uhr zu, größere Supermärkte etwas später.
  • Nach 19.00 Uhr sollte man normalerweise in Costa Rica nicht mehr unterwegs sein. Zum Einen seien die Straßenverhältnisse nicht so gut, so dass man Hindernisse oder Schlaglöcher, aber auch Tiere gern übersehen kann. Zum Anderen gäbe es eine erhöhte Kriminalität um San José herum. Heike hat uns gezeigt, wie weit wir bedenkenlos in Alajuela gehen könnten und wo man gut und günstig essen könne. Daran haben wir uns in dieser Gegend auch gehalten.
  • Nie soll man etwas im Auto liegen lassen, wenn man es verlässt. Das bezieht sich auf das ganze Land. Mit sogenannten „Scannern“ werden von Gaunern die Autos von außen gescannt und sie erkennen sofort sogar verstecktes Gepäck und brechen das Auto auf. Mein Mann fand das zwar etwas übertrieben, aber Heike wohnte schließlich schon lange hier und hatte die Erfahrung. Also haben wir uns daran gehalten und sogar beim Parken noch das Handschuhfach geöffnet.
  • Ihr denkt jetzt, um 19.00 oder 20.00 Uhr sollte man nicht mehr unterwegs sein? Haben wir auch gedacht. Aber in Costa Rica tickt ihr anders. Ihr seid von den Unternehmungen „hundebreit“ und möchtet von ganz allein nur noch in eure Unterkunft und dort in Ruhe den Tag bei einem Glas Wein oder einem Bier ausklingen lassen. Am nächsten Morgen seid ihr demzufolge wieder früh wach und der Tag beginnt für euch spätestens um 7.00 Uhr, was auch Niemandem etwas ausmacht, denn man ist wegen der vielen Tiere hier und die sieht man besonders gut morgens. Ihr seid ja auch ausgeschlafen. Wir haben uns ganz ganz schnell an dieses andere Leben gewöhnt.

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57 comments

  1. Mimi Sunshine

    Das ist mal ein super Reisepost. Informativ und unterhaltsam zugleich. Ich freue mich auf die weiteren Posts zu eurem Costa Rica Urlaub, auch wenn dieses Land mich nie besonders interessiert hat.

    Liebe Grüße und frohe Ostertage,

    Mimi

    • sabinetopf

      Hallo Mimi,

      prima, dass dir der Bericht gefallen hat. Ich habe ihn einmal zur Unterhaltung geschrieben, bepackt mit Informationen und dann auch für Leute, die wie ich, bevor sie die Reise planen, im Internet nach Erfahrungsberichten suchen. So hoffe ich, dass man Dieses oder Jenes von uns übernehmen oder lieber vermeiden kann.

      Ich freue mich, wieder von dir zu hören, wenn ich nächste Woche den nächsten Bericht online stelle.

      Liebe Grüße und frohe Ostern
      Sabine

        • sabinetopf

          Liebe Mimi,

          aber das ist doch nicht schlimm. Irgendwann haben wir alle mal keine Zeit oder Lust online zu gehen. Da musst du dich jetzt nich abmühen. Wenn wieder einmal keine Sonne scheint und dich nach draußen lockt oder du nichts Anderes zu tun hast, liest du mit Freude und nicht als Muss bei mir. Darauf freue ich mich.

          Ganz liebe Grüße

          Sabine

  2. Katrin

    Guten Abend Sabine,

    *boor das ist ja ein ausführlicher Bericht 😉 Super, habe mich intensiv durchgekämpft, aber sehr hilfreich für Leute die gern mal nach Costa Rica möchten !

    Coconut House klingt richtig schick 😉 und schön, dass man sich da auf die deutschen Urlauber einstellt !

    LG und schicke Ostertage
    Guten Nacht Katrin

    • sabinetopf

      Hallo Katrin,

      das war auch das einzige Hotel, in dem wir Deutsche und Schweizer getroffen haben. Für den Einstieg am Anfang war das auch recht gut, da wir viele hilfreiche Informationen bekamen. Aber auf der Weiterreise war es uns eigentlich egal, da sich sowieso alles in englisch abspielte und wir viele nette Leute aus der ganzen Welt kennengelernt haben.

      Liebe Grüße und ganz frohe Ostern
      Sabine

    • sabinetopf

      Hallo Katrin,

      das war auch das einzige Hotel, in dem wir Deutsche und Schweizer getroffen haben. Für den Einstieg am Anfang war das auch recht gut, da wir viele hilfreiche Informationen bekamen. Aber auf der Weiterreise war es uns eigentlich egal, da sich sowieso alles in englisch abspielte und wir viele nette Leute aus der ganzen Welt kennengelernt haben.

      Liebe Grüße und ganz frohe Ostern
      Sabine

    • sabinetopf

      Viel schlimmer war der Verkehr in der Dunkelheit. Aber Hotels ließen sich auf unserer Reise allgemein schlecht finden. Wie gesagt, es gibt dort keine Straßennamen.

      Liebe Grüße und frohe Ostern dir und deiner Familie. Bei uns regnet es vor sich hin und ich hoffe, dass es Ostern besser wird, damit wir auch einmal raus gehen können.

      Sabine

    • sabinetopf

      Das freut mich sehr, liebe Marion. Ich sitze gerade über dem nächsten Bericht, damit der nächstes Wochenende online gehen kann. Aber jetzt kommen wir schon zum schönen Teil unserer Reise.

      Ich wünsche dir ein tolles Osterfest und liebe Grüße
      Sabine

  3. Nila

    Liebe Sabine 🙂
    Als erstes möchte ich dir großes Lob für diesen informativen persönlichen Reiseartikel aussprechen. Diese Insider- Tipps sind wirklich „Gold“ wert. Ich suche schon sehr verzweifelt so einen spitzen Insider-Reisebericht über Kapstadt.
    Ich käme nie im Leben drauf, dass es in Costa Rica ab 18 Uhr stockdunkel sei.
    Wieder was dazu gelernt *zwinker*
    Ich wünsche dir Frohe Ostern
    Liebe Grüße
    Nila

    • sabinetopf

      Hallo liebe Nila,

      willst du nach Kapstadt, also Südafrika? Eventuell wollen wir nächstes Jahr so eine Tour auch durch Südafrika machen und da wären Insidertipps schon nicht schlecht. Wenn du darauf stößt, stupse mich bitte einmal an, damit ich mir die auch ansehen kann.

      Wir waren ja in der Hochsaison in Costa Rica. Da wurde es tatsächlich um 18.00 Uhr stockdunkel. Wie es in der Regenzeit aussieht, weiß ich nicht. Aber wir hatten absichtlich die Trockenzeit gewählt, weil wir nicht dauernd einen Guss auf den Pelz bekommen wollten 🙂

      Liebe Grüße und danke für dein tolles Lob.
      Frohe Ostern
      Sabine

  4. Kerstin

    Genial erzählt, liebe Sabine. Irgedwas zwischen Entsetzen und Faszination hat das gerade bei mir ausgelöst… aber egal, was noch kommt, ich muss das echt nicht haben *lach*
    Liebe Grüße
    Kerstin

    • sabinetopf

      Hallo Kerstin,

      das habe ich vor dem Urlaub auch gedacht. Aber seitdem sind mein Mann und ich vernarrt auf diese Art von Urlaub. Und ab jetzt wird es ja auch richtig schön. ..mit kleinen Holpern, die aber diese Art von Urlaub ausmachen.

      Frohe Ostern dir und deiner Familie und verwöhne alle mit deinen leckeren Rezepten.

      Liebe Grüße
      Sabine 🌻

    • sabinetopf

      Danke. Ich freue mich total, dass dir der Bericht gefällt.
      Morgen noch einmal und Ostern ist vorbei.

      Ich wünsche dir noch einen tollen freien Tag.

      Liebe Grüße Sabine 🌻

    • sabinetopf

      Hallo liebe Brigitte,

      mein nächster Bericht führt zu den Fröschen, sooooo winzig und bunt. Aber da bin ich noch am Schreiben, damit er Sonnabend veröffentlicht werden kann.

      Liebe Grüße und noch einen schönen Ostermontag
      Sabine

    • sabinetopf

      Hallo Alex,

      das ist lieb von dir. Ich freue mich auch über ehrliche Tipps.Nur so konnte ich diesen Urlaub planen. Nächstes Wochenende kommen wir zu den Pfeilgiftfröschen. War sehr schön dort, aber. …
      Ach lies am besten nächste Woche selbst.

      Ganz liebe Grüße
      Sabine 🌻

  5. Tanjas Bunte Welt

    Hallo Sabine
    Ein Klasse erster Reisebericht und sehr interessant. Das liest sich wie eine Einleitung zu einen spannenden Buch. Bin gespannt was ihr noch so erlebt habt, du und dein ruhiger Mann GG den Verkehr kann ich mir gerade sehr lebhaft vorstellen.
    Schönen Ostermontag
    Tanja

    • sabinetopf

      Hallo Tanja,

      klar bin ich auch mal gefahren, aber meist außerhalb der Städte, da ich der bessere Navigator und mein Mann der bessere Fahrer ist. Da es in Costa Rica keine Straßennamen gibt, habe ich nämlich oft nebenbei noch navigiert, besonders in der Vei.

      Ich freue mich, dass dir der Bericht gefallen hat und für uns „action“ kommt schon noch vor, aber irgendwie brauchten wir das auch 🙂 Schau doch dieses Wochenende mal vorbei bei „fog or frog“.

      Schönen restlichen freien Tag noch und liebe Grüße
      Sabine

      (PS: Deine Fotografie ist einfach der Hammer. Ich fotografiere ja auch gern, aber so tolle Fotos habe ich noch nicht hinbekommen).

  6. Steidl-Aesthetics

    Toller Reisebericht, da bekomme ich wieder Fernweh. Bis es bei mir los geht dauert es leider noch ein paar Tage! In der Zwischenzeit verbringe ich die Zeit bei dir aufm Blog.

    Liebe Grüße

    • sabinetopf

      Wo fährst du denn in diesem Jahr hin? Machst du auch eine Fernreise? Ich bin neugierig, was?

      Aber ich freue mich sehr, dich wieder auf meiner Website zu sehen. Mein nächster Bericht erscheint diese Woche Sonnabend.

      Liebe Grüße
      Sabine

        • sabinetopf

          Das ist ja interessant. Wir wollen nächstes Jahr nach Südafrika. Vielleicht kannst du mir ja dann Tipps geben. Wo soll es denn hingehen? Ich finde das total interessant, da ich noch nie eine Safari mitgemacht habe.

          Liebe Grüße
          Sabine

    • sabinetopf

      Danke, liebe Olga,

      Ostern war bei uns wunderschön: kein Stress, viel gelacht und unternommen.

      Dann wollen wir einmal in die kurze Woche starten.

      Liebe Grüße
      Sabine

    • sabinetopf

      Danke liebe Olga,

      die Arbeit hat mich wieder. Mein nächster Bericht kommt am Sonnabend. Dieses Mal mit vielen bunten Fotos und weniger Action.

      Liebe Grüße
      Sabine 🌻

    • sabinetopf

      Das mit dem Verreisen glaube ich dir gern. Mir geht es ja auch schon wieder so. Bei uns steht fest, dass wir nächstes Jahr nach Südafrika reisen.
      Mein nächster Bericht über Costa Rica kommt am Wochenende – schreibe schon wieder eifrig.

      Liebe Grüße
      Sabine

    • sabinetopf

      Das mit dem Verreisen glaube ich dir gern. Mir geht es ja auch schon wieder so. Bei uns steht fest, dass wir nächstes Jahr nach Südafrika reisen.
      Mein nächster Bericht über Costa Rica kommt am Wochenende – schreibe schon wieder eifrig.

      Liebe Grüße
      Sabine

  7. Tati

    Huhu Sabine,

    ich liebe die Beiträge über euer Abenteuer. Ich wäre auch nicht ruhig geblieben, das glaubst du mal. Ich war in Berlin schon total unruhig. 😉

    Schön, dass du uns so ausführlich und unterhaltsam an diesem aufregenden Ereignis teilnehmen lässt. 🙂

    Ich melde mich noch wegen deines Angebotes bezüglich des „Abnehm-Plans“, momentan ist es einfach zu wuselig. Ich hoffe, ich komme am WE dazu. Dankeschön für dein Angebot!

    Eine schöne Restwoche und herzliche Grüße – Tati

    • sabinetopf

      Hallo liebe Tati,

      ich freue mich ganz ehrlich, wenn dir mein Bericht gefällt. Wenn ich schreibe, durchlebe ich alles noch einmal so wunderbar intensiv. Macht richtig Spaß 🙂

      Wegen des Abnehmplans hetze dich nicht. Ich laufe dir doch nicht weg.

      Liebe Grüße und noch eine schöne restliche kurze Woche. Ab Freitag kommt der Sommer 🙂

      Sabine

  8. Filine

    Da hast du wirklich eine Menge erlebt. Ich würde auch so gerne mal wieder eine Fernreise machen, aber mein Mann scheut sich vor dem langen Flug-Leider! Schöner Bericht liebe Sabine!

    • sabinetopf

      Mein Mann macht auch erst seit ein paar Jahren Fernreisen. Vorher sind wir immer im Europa geblieben, da mein Mann den langen Flug nicht hinter sich bringen wollte.
      Allerdings hatte ich das Glück, dass unsere Töchter im Ausland studiert haben und ich sie dort besuchen konnte – leider allein.
      Jetzt bin ich über den Sinneswandel meines Mannes richtig froh und kann mit ihm zusammen all das erleben und sehen. Vielleicht ändert dein Mann ja noch seine Meinung. Ich drücke dir auf jeden Fall die Daumen.

      Liebe Grüße
      Sabine

  9. Tina-Maria

    Hallo, das ist ja wirklich günstig. Da zahlen wir ja einiges mehr, wenn wir nur mal nach Griechenland fahren. Ich glaube ich hätte Panik bekommen, wenn ich das Hotel nicht mehr gefunden hätte. Noch ist unsere Kleine zu klein um nach Costa Rica zu fliegen… aber irgendwann möchte ich auch mal dort hin. Ein toller und sehr gefühlsmassiger Reisebericht. Liebe Grüße Tina-Maria

    • sabinetopf

      Hallo liebe Tina-Maria,

      die Preise sind deshalb so moderat, weil ich alles selbst geplant habe. Hätten wir ein Reisebüro genommen, wären sie um ein Vielfaches höher gewesen. Es ist immer eine Menge Arbeit, alles herauszusuchen und zu koordinieren, aber macht sich letztlich am Geldbeutel bemerkbar.

      Costa Rica ist meiner Meinung nach nichts für kleine Kinder. Die Pflanzen interessieren sie nicht und die Tiere werden dir nicht präsentiert, sondern du suchst und findest sie oder nicht. Das ist für die Kleinen zu langweilig. Da ist Griechenland mit dem Mittelmeer eine gute Idee, von der die ganze Familie profitiert.

      Liebe Grüße
      Sabine

    • sabinetopf

      Hallo liebe Anna,

      interessant ist es auch für Diejenigen, die gern Reiseberichte lesen oder selbst nach Costa Rica fahren möchten und sich Anregungen holen wollen. Aber ich freue mich sehr, dass du den Bericht angeklickt hast 🙂

      Liebe Grüße
      Sabine

  10. Pingback: Über den Tellerrand - Gestöbert auf Blogs (KW 14) - Life-Style-Check
    • sabinetopf

      Oh Jessy 🙂 Jetzt habe ich mich echt erschrocken. Dachte, dass ich unabsichtlich irgendeine Regel verletzt habe … lach.

      Aber das kann nur von dir kommen. Vielen Dank für die Verlinkung. Da freue ich mich sehr.

      Liebe Grüße
      Sabine

  11. ChrisTa

    puuhh… na ich weiß nicht, Lust auf Urlaub machen solche Aussichten ja nicht gerade.. wobei ich schon mal gerne wieder ins Ausland fliegen würde. Leider geht das mit zwei Fellnasen nicht, aber wir haben es so ja ausgesucht.
    Werde die nächste woche über weiterlesen und bin schon gespannt…
    LG

    • sabinetopf

      Hallo Christa,

      das war auch eine Sache, auf die wir gern hätten verzichten können. Aber ich wollte ja über alles berichten, damit man sich ein Bild von diesem Land machen kann und da gehört das leider mit dazu.

      Aber es wird noch ein sehr schöner Urlaub. Vielleicht nicht Jedermanns Geschmack, aber für uns ideal.

      Ganz liebe Grüße und eine schöne Woche

      Sabine

  12. Sissi

    Hihi … Andere Länder, andere Sitten. Ich habe mich beim Lesen deines Reiseberichtes köstlich amüsiert. Hut ab vor deinem Mann: In fremden Ländern mit dem Auto zu fahren, kann ganz schöm Nerven kosten.

    Ich bin gespannt, ob ihr irgendwann auch einmal ein einheimisches Frühstück verkosten konntet – nur gut, dass es noch mehr Schilderungen eurer Reise gibt.

    XOXO

    Sissi

    • sabinetopf

      Hallo Sissi,

      ich freue mich, dass dir der Bericht gefallen hat.

      Am Wochenende kommt der nächste. Und danach habe ich auch ein typisches costaricanisches Frühstück. Alle anderen Speisen sind eher spanisch gehalten. Zum Glück fotografiere ich gern Easen … lach.

      Noch viel Spaß beim Lesen.

      Sabine

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