Reisebericht Costa Rica – Manuel Antonio Nationalpark

Auf auf zum Ritt weiter gen Süden. Die Landschaft, an der wir vorbeifuhren, ist nicht nur öde, sondern ödet uns auch gehörig an. Schon der kleinste grüne Fleck in dieser Art Wüste lässt uns begeistert aufschreien: „Oh, guck mal, da ist ein toller Baum“ oder „Oh, so eine wunderschöne Blume.“ Und da sieht man wieder einmal, wie man sich auch an kleinen Dingen erfreuen kann. Doch dann hatte plötzlich Jemand den Hebel umgelegt. Wir überquerten einen breiten Fluss – dieses Mal mit Brücke – und wie aus dem Nichts gestampft tat sich die „grüne Hölle“ auf – erst zaghaft, doch von Kilometer zu Kilometer intensiver und voller Pracht.

Ziel war Manuel Antonio – ein Nationalpark von sehr schlechtem Ruf. Warum? Die wild lebenden Tiere werden hier von den Touristen angefüttert und wenn sie dann nicht ihren Willen nach Fresschen bekommen, werden sie angriffslustig. „Ach weißt du“, meinte ich zu meinem Mann, „ich hätte jetzt nichts dagegen, ein paar Tiere präsentiert zu bekommen. Heute bin ich in der Stimmung, dass ich mich gern einmal „bespielen“ lassen möchte und die Affen, Waschbären und was weiß ich nicht alles zu mir gelaufen kommen und nicht umgekehrt.“ Mein Mann lachte und wir waren uns einig. Füttern wollten wir die nicht, aber sie in schöner Umgebung aus nächster Nähe beobachten, das wäre auch ein kleines Träumchen für uns.

Gegen Mittag trafen wir in unserer Unterkunft ein und obwohl das Thermometer 40°C ohne das geringste Lüftchen anzeigte, nahm uns unser Vermieter Carlos noch viel wärmer in Empfang: „Seid willkommen, meine lieben Freunde. Mein Haus ist auch euer Haus“, waren seine ersten Worte und er strahlte uns noch heftiger als die liebe Sonne an. Wir waren sofort von ihm eingenommen, denn einen solch herzlichen Menschen muss man einfach mögen.

Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, rief er uns zu sich und machte mit uns einen Schlachtplan, was man mit dem angebrochenen Tag noch anfangen könnte. Aus seinem umfangreichen Repertoire entschieden wir uns für seinen Geheimtipp. Ohne seine Karte und das Wissen darum hätten wir diese idyllische Stelle nie gefunden.

Badebucht mit flachem Wasser in Manuel Antonio

Insidertipp Manuel Antonio kleine idyllische Badebucht

 

Badebucht in Manuel Antonio, sehr gut für Familien mit Kindern geeignet, da Wasser sehr flach

Ausläufer vom Pazifik in Costa Rica in einer kleinen Badebucht in Manuel Antonio

„Ich werde verrückt, ich werde verrückt“, ich konnte mich gar nicht mehr halten. Aufgeregt fummelte ich an meinem Handy herum. „Das ist ja einfach der Hammer. Hoffentlich hören die nicht auf, bevor ich soweit bin.“ Aber sie hörten nicht auf und ich konnte alles aufnehmen. Das müsst ihr euch einfach anhören und nicht wegklicken, wenn es sich am Anfang ein wenig „lahm“ anlässt, sondern wirklich bis zum Ende anhören (es ist ganz kurz). Wir sind mitten im Dschungel und zwei Brüllaffen zeigen durch ihre erschreckenden Schreie, wer der Mächtigste ist. Mein Mann und ich waren auf jeden Fall total fasziniert und haben bis jetzt Jedem dieses Video vor die Nase gehalten und Alle mussten sich das anhören.

Erschreckend und dennoch total beeindruckend:

Auf dem schmalen Weg ging es dann durch den Dschungel nach unten, wo uns eine kleine Badebucht mit türkisfarbenem Wasser erwartete. „Hast du an die Handtücher gedacht“, fragte mein Mann. Nö, hatte ich natürlich nicht. Ich (aber auch er) hatte einfach alles vergessen. Außer einer lauwarmen Flasche Wasser und einem Zellstofftaschentuch lümmelte sich nichts in unserem Rucksack herum. Warum wir den dann überhaupt mitgenommen hatten? Während mein Mann erst einmal ein schattiges Plätzchen suchte, ging ich auf Inspektions-Tour. „Geh zu  (hmm, den Namen habe ich vergessen, aber unter Tipps zeige ich euch ein Foto von ihm), der ist mein guter Kumpel und sehr hilfsbereit“, hatte uns unser lieber Vermieter Carlos noch ans Herz gelegt. Ich hatte mir die Leute auf meinem Hinweg schon intensiv angeschaut und dachte mir auf dem Rückweg „Das könnte er sein“ und sprach ihn an. Und er war es und er hatte eisgekühlte Getränke und eine (wohlgemerkt eine) Liege für uns, die er einige Minuten später angeschleppt brachte. „Lustig, eine Liege für zwei, hier passen wir aber nicht nebeneinander drauf, höchstens gestapelt.“ Diese Idee fand ich zwar klasse, aber „unseriös“, was mich erneut zum Lachen reizte.

Das Wasser war einfach wunderbar warm für mich Frostbeule, während mein Mann meinte, dass er sich darin verbrühen würde und gleich wieder hinaus ging und um ein Erlebnis ärmer wurde. Denn kaum hatte er dem Wasser den Rücken gedreht, sprangen plötzlich eine Herde? Rudel? (oder was sagt man noch dazu) an Fischen ganz hoch übers Wasser, titschten kurz auf dem Wasser auf und sprangen erneut und wieder und wieder. Mir blieb die Luft weg und alle Badenden um mich herum krakelten in allen Sprachen sicher das gleiche wie ich in deutsch. Verrückt, aber mir fiel sofort von Achim Reichel der Song: „Fliegende Pferde landen am Strand“ ein, nur dass ich nicht gleich auf die Pferde kam, sondern vor mich hinsummte: „Fliegende Fische landen am Strand“. Aber egal, hat doch gepasst, dachte ich später.

Auf dem Rückweg entdeckten wir sogar noch zwei Äffchen.

Kapuzineraffee

Kapuzineraffe, gesehen in Manuel Antonio in Costa Rica

 

Kapuzineraffee

Kapuzineraffe, gesehen in Manuel Antonio, Costa Rica

Als wir in unsere Unterkunft zurückkamen, erwarte uns Carlos bereits wie immer gut gelaunt. „Today is monkey-show.“ „Klar, ein Affenzirkus hat sicher was an sich“, fanden wir. Carlos stellte sich an einen an sein Gründstück grenzenden Wald und schnalzte mit der Zunge.

Rotrücken-Totenkopfaffee, gesehen in Manuel Antonio, Costa Rica

Rotrücken-Totenkopfaffee, gesehen in Manuel Antonio, Costa Rica

Plötzlich raschelte es in den Bäumen und zig kleine Äffchen kamen bis an sein Geländer, während andere Wache hielten. Und ehe wir uns versehen hatten, hielten wir Jeder ein kleines Stückchen Banane in der Hand. „Aber aufpassen, es sind wilde Tiere und sofort loslassen, wenn die Affen zugreifen“, warnte er vorsorglich.

Rotrücken-Totenkopfaffe, gesehen in Manuel Antonio, Costa Rica

Rotrücken-Totenkopfaffe beim Fressen, gesehen in Manuel Antonio, Costa Rica

Eigentlich wollte ich kein Tier füttern, schon aus Prinzip nicht. Aber ehe ich mich versah, saß ein Äffchen neben mir auf dem Geländer, schaute mich an und griff nach dem Bananenstück. Soll man echt nicht machen und wir sind total dagegen. Man füttert einfach keine wilden Tiere und PUNKT! HAST DU VERSTANDEN? Ja, wir hatten verstanden und schickten für diesen kurzen Moment unseren inneren Schweinehund in seine Hütte, schimpften im Hinterkopf mit uns und gaben die Banane weiter. Ihr seht, auch gestandene Umweltschützer können ganz schnell zu Umweltchaoten werden.

Der nächste Morgen war unser großer Tag. Es sollte in den Manuel-Antonio-Nationalpark gehen. Ich konnte kaum das liebevoll zubereitete Frühstück genießen und hatte immer das Gefühl, dass wir zu spät kommen würden.

MyCasa's B & B

Frühstück im MyCasa’s B & B in Manuel Antonio

 

Frühstück im MyCasa's B & B in Manuel Antonio

Frühstück im MyCasa’s B & B in Manuel Antonio

Und dann kam die sich walzende Katastrophe in Form von kreischenden, lachenden, palavernden und sich wie auf einem Rummel fühlenden Menschen, die zur Tierbeobachtung angetreten war. Wieviel Dezibel dieses Gezeter erreichte, kann ich nicht sagen, ließ aber lediglich ein einziges Faultier in 30 m Höhe still verharren, da es eigentlich nicht nur faul, sondern auch noch träge war, dem Lärm zu entfliehen und nirgendwo Ohropax gefunden und sich in die Ohren gestopft hatte. Wir waren entsetzt. „Was ist denn das für ein Konzert? Hier soll man Tiere sehen? Wo sind denn die Tiere, die dir nachlaufen?“ Anfangs wanderte unser Blick noch vom Boden bis in die höchsten Wipfel, doch dann gaben wir auf und „latschten“ hinter dem Pulk von Menschen her, eingekesselt von der nächsten Kolonne. Wir waren einfach nur noch stinksauer und zogen uns dann auch bald frustriert zu den zwei schönsten Buchten des Pazifik in diesem Park zurück und tauchten ab. Die wenigen Tiere waren unser absolutes Highlight.

Faultier

Faultier, gesehenim Manuel Antonio Nationalpark, Costa Rica, in einem etwa 20 m hohem Baum

 

Weißgesicht Kapuzineraffee faulenzt auf einem Baum

Weißgesicht-Kapuzineraffee liegt faul auf einem dicken Baumast, gesehen im Manuel Antonio Nationalpark, Costa Rica

 

Echse auf Baumstamm

Echse, gesehen am Strand des Manuel Antonio Nationalparks Costa Rica

 

Echse klettert Baum hinauf

Echse klettert Baum hoch, gesehen am Strand des Manuel Antonio Nationalparks Costa Rica

 

Weißgesichts-Kapuzineraffe, gesehen im Manuel Antonio Nationalpark Costa Rica

Weißgesichts-Kapuzineraffe, gesehen im Manuel Antonio Nationalpark Costa Rica

 

Pazifik am Manuel Antonio Nationalpark Costa Rica

Pazifik am Manuel Antonio Nationalpark Costa Rica

 

Naturbelassener Strand im Manuel Antonio Nationalpark

Naturbelassener Strand im Manuel Antonio Nationalpark

 

Strand im Manuel Antonio Nationalpark Costa Rica

Strand im Manuel Antonio Nationalpark Costa Rica

 

Strand im Manuel Antonio Nationalpark Costa Rica

Strand im Manuel Antonio Nationalpark Costa Rica

Das nächste Mal: Unsere letzte Station wartet, doch kommen wir wohlbehalten dort an oder werfen uns die Monster-Wellen schon vorher in den Ozean, die sich über uns ergießen?

Tipps zu Manuel Antonio:

Unterkunft Le Priss in Quepos

  • Normalerweise hätten wir jetzt einen Tag in Santa Elena im Nebelwald verbringen wollen. Aber wir hatten vom Nebel und Regen die Nase voll, wollten in die Wärme und stornierten dieses Hotel kurzfristig über Booking.com. Da wir auf die Schnelle nichts Anderes fanden und unser MyCasa’s total ausgebucht war, buchten wir in Quepos, einem kleinen Ort etwa 3 km von Manuel Antonio entfernt, das Le Priss. Quepos wird im Internet immer hoch gelobt und wir wollten dort den einen Tag überbrücken, bis wir ins MyCasa’s umziehen würden.
  • Unterkunft Le Priss in Quepos zum Preis von ca. 100 Euro für die Nacht: Sieht von außen wunderschön aus.
    Hotel Le Priss, Quepos, Costa Rica

    Hotel Le Priss, Quepos, Costa Rica

    Will man zu seinem Zimmer kommen, muss man eine außenseitig angelegte Treppe hinaufsteigen. Wir hatten ein Zimmer erwischt, bei dem es zwar ein Fenster gab, wir jedoch nicht hinausschauen konnten, da der Blick auf die 1 m entfernte Mauer ging. Also hatten wir vollkommene Dunkelheit im Raum, was besonders mich stört, da ich das Offene, Freie liebe. Ansonsten war das Zimmer recht passabel ausgestattet, nicht übermäßig schön, aber zweckmäßig.

  • Auf der Dachterrasse gibt es einen Swimmingpool, viele Tische und Stühle, wobei alles hübsch begrünt ist.
  • Wenn ich jedoch von oben nach unten schaute und die vergitterten Gebäude sah, war mir klar: Hier ist es nicht ganz sicher.
  • Als mein Mann dann abends beschloss, die Außentreppe nach oben zum Baden hinaufzusteigen und den Pool zu nutzen, nahmen wir davon lieber Abstand. Ich war der Meinung, dass jeder X-Beliebige diese Treppe nutzen kann und im Schutz der Dunkelheit auf der Dachterrasse ist.
  • Etwas Lustiges hatte unser Aufenthalt im Le Priss jedoch auch. Da wir schon ab 20 Uhr an unser Zimmer gebunden waren, legten wir uns ins Bett, zippten die Fernsehsender durch und blieben schließlich bei einem spanischen Liebesfilm hängen, wir, die kein einziges Wort spanisch verstehen. Hierüber sind wir dann auch eingeschlafen.
  • Frühstück Nähe Le Priss Quepos Costa Rica

    Frühstück Nähe Le Priss Quepos Costa Rica

    Frühstück gibt es, jedoch ein paar Straßen weiter. Wir konnten uns überhaupt nicht hin finden und mussten uns vom etwas mürrischen Portier bringen lassen. Es handelte sich um eine kleine Gaststätte, die ihre Pforten zur befahrenen staubigen Straße hin weit geöffnet hatte und in der gerade alle Straßenarbeiter ihr Essen einnahmen. Die Auswahl an Essen ist relativ gut und man zeigt mit dem Finger auf das, was man haben möchte. Als ich drei Sachen ausgesucht hatte und zu Nummer 4 überging, sagte die Bedienung Stopp. Man darf nur 3 Essensartikel wählen. Also unbedingt beachten: Es gibt nur 3 Möglichkeiten an Essenauswahl inklusive Obst. Hat man bei dieser Auswahl bereits Obst, gibt es keinen Obstsaft. Entweder Obst oder Obstsaft. Das sollte man wissen. Satt sind wir geworden, haben jedoch mit so wenig Ambiente noch nie im Urlaub gegessen.

Ort Quepos:

  • Viele Häuser in den Straßen sind vergittert, was auf erhöhte Kriminalität schließen lässt – so würde ich das jedenfalls deuten, da unsere erste Vermieterin Heike bei unserer Ankunft in Alajuela dieses so erklärte.
  • Der Ort wirkt etwas schmuddelig und heruntergekommen.
  • Zu sehen gibt es nichts Besonderes.
  • Geschäfte oder Restaurants gab es sehr wenige. In einer kleinen Nebenstraße fanden wir eine Art Pizzeria. Hier haben wir sehr preiswert essen können.
  • Spazieren sind wir ein wenig am Wasser gegangen und sahen in der Ferne den Hafen, wobei der Zutritt gesperrt ist.

    Hafen von Quepos, Costa Rica

    Blick auf den Hafen von Quepos, Costa Rica

  • Noch etwas Lustiges: Vom vielen Herumlaufen war ich ein wenig fußlahm und wollte mich irgendwo hinsetzen. Unterhalb der Promenade gab es Bänke. Auf einer solchen saß ein älterer Herr, den ich mit Händen und Füßen ansprach, ob hier noch ein Platz frei sei. Er war hoch erfreut und verwickelte mich umgehend in ein Gespräch, das keiner von uns Beiden verstand. Aber der älterer Herr lächelte so glücklich, dass ich weiter mit ihm schnatterte. Erst da fiel mir auf, dass er ziemlich schlecht und schmuddelig angezogen war, was mir eigentlich egal war, denn ich wollte ihn ja nicht heiraten. Und dann kamen sie aus jeder Ecke: Bestimmt weitere 5 ältere Herren, die meinen Opi ansprachen, mich anstrahlten und ihre Hand erhoben zum „gib mir 5“. Und so klatschten unsere Hände gegeneinander, wie sich gute Freunde begrüßen. Innerlich hätte ich mich über diese skurile Situation totlachen können, fand jedoch die liebenswerte, vertrauensvolle Art dieser scheinbar armen Menschen andererseits beeindruckend zugleich. Mein Mann stand nur etwas abseits und feixte.

Unterkunft MyCasa’s B & B in Manuel Antonio zum Preis von 191 Euro für zwei Tage

  • Sehr schöne Zimmer mit Küche und Bad und liebevoll eingerichtet.
  • Äußerst netter Vermieter, der sich bemüht, dir jeden Wunsch zu erfüllen.
  • Frühstück sehr ansprechend mit Obst als Vorspeise und einem warmen Hauptgericht, dekoriert mit frisch gepflückten Blüten aus hauseigenem Garten. Portionen nicht sehr groß. Gefrühstückt wird im Freien an einem riesigen Holztisch mit den anderen Gästen zusammen.
  • Auf Wunsch erhält man eine Lunchbox für den Tag.
  • Der Vermieter gibt viele gute Tipps und Insiderwissen weiter.
  • Man fühlt sich hier sehr wohl und wir würden diese Unterkunft jederzeit wieder buchen.
  • Allerdings findet man sie ziemlich schlecht. Daher hier mein Foto von der Hauptstraße aus. Wenn ihr dieses Schild seht, müsst ihr den kleinen holprigen Weg abbiegen, der euch zur Unterkunft führt.
Wie komme ich ins MyCasa's Manuel Antonio Costa Rica

Lageplan der Unterkunft MyCasa’s B & B in Manuel Antonio Costa Rica

 

Straßenschild zum MyCasas's

Hier zum MyCasa’s B & B in Manuel Antonio Costa Rica abbiegen

Wenn ihr auf der Hauptstraße seid, müsst ihr nach diesem Schild Ausschau halten. In diese kleine holprige Straße biegt ihr dann ein und fahrt diese ein paar hundert Meter. Auf der rechten Seite geht dann eine schmale steile Straße ab. Ihr müsst sie nicht hinauffahren, da gleich am Anfang dieser Straße auf der rechten Seite die Unterkunft MyCasa’s liegt.

 

 

Kleine wunderschöne Badebucht in Manuel Antonio – Insidertipp von Carlos, unserem Vermieter

Karte zur schönen Badebucht

l Karte zur idyllischen Badebucht

 

Ihr seht hier den runden mit Kuli gemalten Kreis, hier müsst ihr von der Hauptstraße abbiegen. Ihr fahrt bis zur Nummer 25 auf den Plan unten zu sehen.  Zur besseren Orientierung schreibe ich euch auf, wonach ihr euch bei den Nummern orientieren könnt:

19  Double Hook Bar & Grill

11  Dos Locos Restaurante

52  Cafe Milagro

14  Sunrice Asian, Fast & Healthy

BA  Banca Promerica

 

Karte zur Badebucht

Karte zur idyllischen Badebucht Manuel Antonio Costa Rica – Insidertipp

 

Hier fahrt ihr bis zur Nummer 25 und parkt euer Auto hier:

Auto an der Straße parken, um zur Badebucht in Manuel Antonio zu kommen

Auto an der Straße parken, um zur Badebucht in Manuel Antonio zu kommen

  • Auto an der Straße parken und dem alten Mann, der hier steht 2000 Colones geben, damit er auf euer Auto aufpasst. Das sei ein angemessener Preis. Als wir jedoch zurückkamen, hatte dieser alte Mann ein Schild angebracht, dass es jetzt 5 Dollar kosten würde und war etwas sauer, als wir die nicht zahlen wollten. Erst als wir ihm sagten, dass uns Carlos von rental cars (so nannte sich unser Vermieter und so kennt ihn auch Jeder, da er früher einmal Autos vermietet hatte) den Preis gesagt habe, nickte er und ging fort.
  • Den Eingang durch den Wald zur Badebucht findet man wie auf der abfotografierten Karte zu sehen.

 

Manuel Antonio Nationalpark

  • Preis pro Person: 10 USD
  • Er öffnet um 7 Uhr und schließt um 17 Uhr in der Hauptsaison und 8 Uhr bis 16 Uhr in der Nebensaison. Montags bleibt der Nationalpark geschlossen. Aber man kann, und so sagte uns auch unser Vermieter, ruhig später kommen, da dann bereits die ersten Besucher den Park wieder verlassen würden.
  • Man sollte sich auf eine riesige Schlange von Menschen gefasst machen, die in diesen Park wollen. Überall stehen eine Art Marktschreier, die gekühlte Getränke, Souvenirs und dergleichen lautstark anbieten. Alle paar Meter wird man von Guides angesprochen, die dir ihre Hilfe gegen Bares anbieten, damit du Tiere siehst. Wir haben das nicht angenommen, da man sowieso bei den vielen lauten Menschen nichts sieht. Es ist also herausgeworfenes Geld.
  • Schutz vor der Sonne gibt es beim Anstehen nicht.
  • Vom Aussehen her gefiel uns der Nationalpark überhaupt nicht – Geschmackssache.
  • Sehr schön sind die drei gut ausgeschilderten drei traumhaften Strände Playa Espadilla, Playa Blanca und Playa Puerto Escondido. Das Wasser ist türkisfarben und es lässt sich unter den Bäumen am Strand sehr gut relaxen.
  • Wir empfehlen den Manuel Antonio Nationalpark keinesfalls. Tiere bekommt man nur in Ausnahmefällen zu sehen, die schon begrenzt eingelassene Menschenmenge ist viel zu laut und die Badebuchten können die ganze Sache nicht ins Positive umkehren.
  • Essen kann man in Manuel Antonio an jeder Ecke sehr gut und sehr preiswert.

 

Unser Insidertipp für gutes Essen:

Oben habe ich unter der Nummer 52 das Cafe Milagro aufgeschrieben. Hier kann man die besten Kuchen überhaupt essen und natürlich auch Herzhaftes. Der Passionsfrucht-Cheesecake war das Leckerste, das ich je in meinem Leben gegessen habe, aber das Angebot ist umwerfend und man weiß nicht, wofür man sich entscheiden soll.

Passionsfrucht-Cheesecake im Cafe Milagro, Manuel Antonio, Costa Rica

Passionsfrucht-Cheesecake im Cafe Milagro, Manuel Antonio, Costa Rica

 

Herzhaftes im Cafe Milagro, Manuel Antonio, Costa Rica

Herzhaftes im Cafe Milagro, Manuel Antonio, Costa Rica

 

Herzhaftes im Cafe Milagro, Manuel Antonio, Costa Rica

Herzhaftes im Cafe Milagro, Manuel Antonio, Costa Rica

 

Cafe Milagro, Manuel Antonio, Costa Rica

Cafe Milagro, Manuel Antonio, Costa Rica

Einrichtung Cafe Milagro, Manuel Antonio, Costa Rica

Cafe Milagro, Manuel Antonio, Costa Rica

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26 comments

    • sabinetopf

      Die Affen fanden wir auch total klasse. Das war in der Natur noch viel lauter und kam von rechts und links. Man sagt immer, dass die Brüllaffen, wenn sie so brüllen, zeigen wollen, wer das Sagen in seiner Truppe hat.

      Ich wünsche dir auch ein richtig schönes und sonniges Wochenende
      Sabine

    • sabinetopf

      Hallo liebe Katrin,

      den Affen hatte es sicher erschlagen, denn an diesem Tag hatten wir 40 °C im Schatten und nicht das geringste Lüftchen. Das sieht man ihm so richtig an, als ob er sagen wollte… ihr könnt mich alle mal, mir ist alles egal … lach.

      Liebe Grüße
      Sabine

  1. Orange Diamond

    Hallo Sabine,
    ich bin restlos begeistert von deinen Bilder und deinem Bericht! Ich habe es in ferne Länder noch nicht in die „Wildnis“ geschafft und setze es jetzt auf jeden Fall zu meinen Reisezielen.

    Liebe Grüße,
    Alex.

    • sabinetopf

      Hallo liebe Alex,

      das schaffst du schon noch. Du bist ja noch so jung. Ich habe auch erst die letzten etwa 15 Jahre mit Fernzielen begonnen und hätte nie gedacht, dass ich einmal so weit umher komme. Aber da fingen meine Töchter gleich am Ende der Welt in Australien und Neuseeland an zu studieren und so hatte ich meine ersten Ziele als Mutti.

      Liebe Grüße
      Sabine

    • sabinetopf

      Wir hatten immer nur Frühstück mit gebucht, da wir ungern umherlaufen und etwas suchen, wo wir essen können. Irgendwie muss bei uns der Tag geordnet mit einer großen Tasse Kaffee anfangen und einem guten Frühstück. Und dieser Vermieter hat sich echt Mühe gegeben und sogar noch mit Blüten dekoriert.

      Liebe Grüße
      Sabine

  2. Olga Wetzler

    Was für ein schöner Reisebericht! Die Landschaft ist wunderschön und das Essen sieht klasse aus! Auch die vielen Tiere…da will man am liebsten auch reisen 🙂 Liebe Grüße

    • sabinetopf

      Liebe Olga,

      manchmal klappt es nicht so, wie man es gern möchte. Und wenn du jetzt nicht reisen kannst, holst du es eben später nach 🙂 Als meine Kinder noch so klein waren, ging es höchstens mal an die Ostsee – wenn überhaupt. Prima, dass dir der Bericht gefallen hat.

      Ich wünsche dir ein schönes Wochenende und liebe Grüße

      Sabine

  3. Tati

    Huhu Sabine,

    ich hoffe, du bist wieder vollkommen genesen.

    Hahaha, Brüllaffen, alleine der Name ist schon super, ich fühle mich auch manchmal wie einer, wenn die Jungs wieder nicht hören. 😉

    Gleich werde ich es dem faulenzenden Äffchen auf dem Ast nachmachen und mich auf die Couch begeben, war nämlich heute richtig fleißig und hab das Haus auf Vordermann gebracht. 🙂

    Wieder sehr beeindruckende Bilder, man ist direkt in einer anderen Welt.

    Hab ein schönes Restwochenende – viele liebe Grüße – Tati

    • sabinetopf

      Hallo liebe Tati,

      auf den Beinen bin ich wieder, aber der Rücken macht noch, was er und nicht ich will.

      Hahaha, herrlich gesagt mit dir und deinen Jungs und den Brüllaffen, könnte mich ausschütten.

      Die fanden wir so beeindruckend, weil sie so bedrohlich laut sind. Wenn so ein Affe unmittelbar neben dir anfängt loszubrüllen, denkst du, dein letztes Stündchen hat geschlagen. Hört sich wie ein ganz gefährliches Tier an. Halt das Tier im Mann … lach …, das zeigen will, wo es lang geht 🙂

      Liebe Grüße und kuschel mal schön, du hast es dir verdient 🙂

      Sabine

  4. Manuela candal

    Ein wirklich zauberhafter Bericht.
    Könnte meine Koffer packen und nix wie weg.
    Ich finde es ganz toll dass man die Affen so nah fotografieren kann.
    Es sieht alles noch so natürlich und unberührt aus. Schön dass es solche Fleckchen auf der Erde noch gibt.
    Liebe grüße
    Manu

    • sabinetopf

      Hallo liebe Manu,

      die Tiere und auch die Affen konnte man leider nicht so nah fotografieren. Die waren zum Teil 20 m und weiter von uns entfernt und meist in den Baumkronen. Wir haben sie uns nur herangezoomt. Der eine, der so faul alle Viere von sich hängen lässt, der war wirklich einmal unmittelbar in unserer Nähe.
      Ich freue mich, dass dir der Bericht gefallen hat.

      Liebe Grüße
      Sabine

  5. Testgitte70

    Huhu Sabine,

    anscheinend geht es dir wieder besser! Schön 🙂

    Als ich gerade diese Badebucht aus dem Geheimtipp in deinem Bericht gesehen habe, hatte ich den Wunsch verspürt, genau dort jetzt sein zu wollen. Wunderschöne Landschaft!
    Das Obstfrühstück würde mich auch direkt zum zugreifen verführen.
    Deine Tierbilder sind auch wieder ein Traum. Wie das Äffchen so faul überm Baum hängt, einfach süß. Schade dass ihr wg. des Menschenlärms so schlechte Erfahrungen im Nationalpark machen musstet, sowas ist echt ärgerlich. Dein Video über die Brüllaffen ist ja richtig gruselig! Vor so einem Brüllaffen hätte ich mächtig Respekt.
    Danke für den tollen Bericht und die Einblicke.

    Ich wünsche dir einen schönen Sonntag!
    Liebe Grüße
    Brigitte

    • sabinetopf

      Hallo liebe Brigitte,

      nein leider bin ich noch nicht wieder auf dem Damm, gehe aber wieder arbeiten und kuriere mich dann zu Hause weiter.

      Über das Video war ich ein wenig enttäuscht. Auf dem Handy hat es überhaupt nicht verwackelt gewirkt, obwohl wir die Affen nicht gesehen hatten und nur das Gebrüll festhalten wollten. Und irgendwohin musste ich die Kamera ja halten. Unser Vermieter erklärte uns, dass das Brüllen von der Lautstärke einem laufenden Lastwagen gleich käme. Und so haben wir das auch empfunden. Wir waren richtig erschrocken und waren froh, dass das ungefährlich für uns ist.

      Liebe Grüße
      Sabine

  6. Jasmin

    Liebe Sabine,
    du glaubst gar nicht wie gerne ich mich von dir in fremde Länder entführen lasse und mit deinen wundervollen BIldern und sehr spannend und auch lustig geschriebenen Texten beamst du mich jedes Mal direkt in deinen Urlaub 🙂 Mich hat schon das Titelbild mit dem süßen Äffchen total angesprochen und ich finde es sehr gut, dass du alles so schön ausführlich beschreibst und uns so viele Infos weitergibst.
    Ich würde jetzt am liebsten meine KOffer packen und verreisen 😉
    Viele liebe Grüße und einen wundervollen Sonntag, liebe Sabine :-*
    Jasmin

    • sabinetopf

      Hallo liebe Jasmin,

      mir schwillt ja richtig der Kamm bei so viel Lob. Aber eigentlich sprudelt das bis auf die Tipps, bei denen ich noch einmal nachsehen musste, aus mir heraus.

      Vielleicht mache ich, wenn ich mit Costa Rica fertig bin, einen Bericht über einzelne Orte, die ich besonders schön gefunden habe. Die Idee, das aufzuschreiben und Tipps zu geben, hatte ich damals noch nicht. Aber vielleicht ist es auch lustig zu lesen, was ich in Australien oder anderen Ländern erlebt habe – halt nicht als kompaktes Erlebnis. Na, mal sehen.

      Liebe Grüße
      Sabine

  7. shadownlight

    hey, ich bin ja total begeitert von diesem beitrag, da ich auch selber gerne reise. das erlebte wird wohl immer in deinem gedächtnis bleiben, einfach wunderschön!
    liebe grüße

    • sabinetopf

      Das stimmt und ich durchlebe beim Schreiben diesen Urlaub gleich noch einmal.
      Aber es gibt auch Dinge, die ich beim nächsten Mal anders machen würde und wo ich länger bleiben oder gar nicht hingehen würde. Man lernt halt auch dazu – besonders bei meinem nächsten Post. Das würde ich zum Beispiel nie wieder in dieser Form machen, da mir der Gedanke daran schon die Haare zu Berge stehen lässt. Aber das kannst du ja dann lesen.

      Liebe Grüße
      Sabine

  8. Pingback: Über den Tellerrand - Gestöbert auf anderen Blogs (KW 17-20) - Life-Style-Check
    • sabinetopf

      Hallo liebe Jessi,

      sollten wir uns wieder einmal treffen, schnappe ich dich einfach und wir zwei düsen ab in unbekannte Gegenden… lach.

      Liebe Grüße

      Sabine

  9. Filine

    Liebe Sabine, das ist ein wunderschöner Reisebericht der wirklich Lust auf Costa Rica macht. Es erinnert mich ein bisschen an die Dom Rep. wo wir vor vielen Jahren einmal waren. Deine Bilder sind toll und die Beschreibungen sehr gut und informativ. Auch das Essen sieht superlecker aus! Ich beneide dich glatt ein wenig um diese schönen Reiseerfahrungen. Liebe Grüße von Silvia

    • sabinetopf

      Hallo liebe Silvia,

      siehst du, und ich war noch niemals in der Dom.Rep. Als wir vor vielen Jahren eine Reise dorthin gebucht hatten, kam eine Kollegin aus der bis dahin Malaria-freien Dom. Rep. zurück und hatte Malaria. Da es ihr so schlecht ging und wir „Schisser“ waren, haben wir sofort die Reise umgebucht und sind so um eine schöne Erfahrung gekommen. Schade.
      Ich freue mich sehr, dass dir der Bericht gefällt.

      Liebe Grüße
      Sabine

    • sabinetopf

      Hallo liebe Anika,

      ich denke, wenn dich irgendeinmal die richtig große Sehnsucht trifft, wirst du auch nach Costa Rica fliegen und mit Sicherheit noch viel schönere Dinge sehen und erleben als ich.

      Liebe Grüße
      Sabine

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