Vitamin K macht Arteriosklerose rückgängig

Vitamin K ist eine wahre Revolution unter den Vitaminen.

Seit langer Zeit ist Vitamin K2 das in Vergessenheit geratene Vitamin. Doch seine Bedeutung ist bahnbrechend für  die Menschheit. Hierbei berufe ich mich auf Veröffentlichungen vom Zentrum der Gesundheit.

 

Was versteht man unter dem Vitamin K2

Vitamin K2 und Vitamin K1 gehören zur Gruppe der K-Vitamine. Vitamin K2 kommt hierbei jedoch die größere Bedeutung zu.

Vitamin K1 wird über die Nahrung aufgenommen. Es kommt in bestimmten Grünpflanzen vor. Empfehlenswert ist es, wenn man zur Nahrungsaufnahme gleichzeitig hochwertige Fette oder Öle zu sich nimmt. Hierdurch wird die Wirksamkeit verstärkt. Vitamin K1 steht in dem Verdacht, im Körper zu Vitamin K2 zu mutieren.

Vitamin K2 wird von Bakterien in unserem Darm produziert. Über die Darmzellen wird es aufgenommen. Deshalb ist ein gesunder Darm von sehr großer Bedeutung.

In welchen Lebensmitteln findet man Vitamin K in guter Konzentration

Reich an Vitamin K1 sind folgende Lebensmittel:

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Vitamin K1

Der Spitzenreiter, der viel Vitamin K1 besitzt, ist grünes Blattgemüse. Hierzu zählen Spinat, Blattsalat, Rucola. Eine besonders gute Wirkung erzielt man, wenn man 3 Mal täglich eine Portion Blattsalat oder Rucola isst. Das hört sich viel an, ist aber durchaus machbar. Blattsalat muss ja nicht nur als Salat verzehrt werden. Er bietet auch eine hervorragende Grundlage für grüne Smoothies. Diesen Smoothies können noch Gerstengraspulver, Weizengras, Kamutgras oder Dinkelgras hinzugefügt werden. Mein grüner Smoothie besteht aus grünem Salat, Petersilie, Schnittlauch, Gerstengraspulver, Banane und einem calciumreichen Mineralwasser. Solch ein Smoothie kann auch zwischen den Mahlzeiten getrunken werden. Er sättigt sehr gut.

Dem Blattgemüse folgen die Blätter der Roten Bete, Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl und Weißkohl. Kräuter, wie Petersilie und Schnittlauch, sind eine wahre Vitamin K1 Bombe. Auch der Avocado kommt eine große Bedeutung zu. Sie besitzt nicht nur viel Vitamin K1, sondern auch Fette. Diese sind für die Aufnahme von anderen Vitaminen und Calcium im Körper wichtig.

Lebensmittel, die viel Vitamin K2 enthalten:

Vitamin K2, Lebensmittel mit viel Vitamin K2

Vitamin K2

Man findet Vitamin K2 aber auch beispielsweise in Butter, Eigelb, Leber, manchen Käsearten und dem fermentierten Soja Natto. Auch Weißkohl spielt eine entscheidende Rolle. Er ist mit sehr vielen Mikroorganismen ausgestattet. Wer also viel rohes Sauerkraut isst, fördert die Vitamin K2-Aufnahme.

Wirkung der K-Vitamine

Regulieren der Blutgerinnung

Wird unser Körper nicht mit ausreichend Vitamin K versorgt, ist auch die Blutgerinnung gestört. Dies hat eine erhöhte Blutungsneigung zur Folge. Man kann nie zu viel Vitamin K zu sich nehmen. Unser Körper ist in der Lage, zu hohe Dosen bestmöglich zu verwerten. Es kommt weder zu einer erhöhten Blutgerinnung noch zur Thrombose.

Vitamin K für starke Knochen und guten Halteapparat der Zähne

Hierbei spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Vitamin D, Calcium und Vitamin K müssen zusammenspielen. Auch sollte Magnesium nicht außer Acht gelassen werden. Vitamin K signalisiert einem Protein, dass es sich zum Knochenaufbau bereit machen soll. Nur mit Hilfe dieses Proteins gelangt Calcium überhaupt in den Knochen.

Vitamin K1 und K2 gegen Osteoporose

Fehlt dem Körper Vitamin K2, so nimmt die Knochendichte ab. Der Knochen wird porös. Die Folge sind Knochenbrüche. Hiermit meine ich nicht die Knochenbrüche, die durch Unfälle eintreten. Es handelt sich hier um Knochen- und Wirbelkörpereinbrüche, die ohne erkennbare Ursache auftreten. Das wurde bereits 2005 in einer Studie folgendermaßen dokumentiert: Vitamin K2 zur Vorbeugung und Behandlung der Osteoporose darf nicht unbeachtet bleiben. 

Osteoporose kann aber auch zu Oberschenkelhalsbrüchen führen. Eine Studie der Harvard Medical School besagt, dass folgende Gemüsesorten die größten Lieferanten von Vitamin K sind. Hierzu gehören Brokkoli und Spinat. Den größten Anteil an der Vitamin-K-Aufnahme haben jedoch Eisbergsalat und Romanasalat. Frauen, die mehrere Portionen Salat pro Tag aßen, hatten 45% weniger Hüftfrakturen als Frauen, die einmal oder gar keinen Salat pro Woche aßen. Eine Portion Salat kann man nebenbei verzehren. Brokkoli und Spinat sind sättigende Gemüsesorten. Daher ist ihr Verzehr geringer und die Vitamin-K-Zufuhr ebenfalls kleiner.

Osteoporose heißt Abbau von Knochen. In einer anderen Studie wurde gezeigt, dass große Mengen an Vitamin K2 eine Knochenbildung wieder ankurbeln können. Der Knochenabbau wird unterdrückt und aufgehalten. Bei der Therapie der Osteoporose sollte das Vitamin K mit einbezogen werden.

Da Vitamin K1 mit der Nahrung aufgenommen wird, kommt es häufiger vor als Vitamin K2. Auch Vitamin K1 übt einen positiven Einfluss auf Risiken bei Osteoporose aus. 72.000 Frauen nahmen an einer Studie der Harvard Medical School teil. Das Ergebnis sah wie folgt aus: Bei Frauen, die viel Vitamin K1 zu sich nahmen, traten 30% weniger osteoporotische Frakturen auf als bei den Frauen, die sehr wenig Vitamin K1 aufnahmen.

Wichtig sind hierbei laborchemische Untersuchungen. Liegen hohe Vitamin-D-Werte vor und gleichzeitig geringe Vitamin-K-Werte, erhöht sich das Osteoporoserisiko. Dies wurde an Probandinnen bewiesen.

Vitamin K gegen Arteriosklerose („Verkalkung“)

Calcium ist extrem wichtig für unsere Knochen und Zähne. Täglich essen wir calciumreiche Nahrungsmittel. Wir sind der Meinung, unserem Körper nur Gutes zu tun. Was geschieht aber, wenn es der Körper nicht schafft, das Calcium in die Knochen zu leiten? Ganz einfach: Dann bleibt das Calcium im Blut und lagert sich an den Gefäßwänden ab. Der Grundstein für die Arteriosklerose ist gelegt. Man vermutet, dass so auch Nierensteine entstehen. Liegt der Vitamin-K-Spiegel im „grünen Bereich“, leitet Vitamin K überflüssiges Calcium aus dem Blut in die Knochen. Der Gefahr, an Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall zu erkranken, wird entgegengewirkt.

Gibt es durch Vitamin K2 eine Umkehr der Arteriosklerose

In einer Studie an Ratten konnte belegt werden, dass eine bereits bestehende Verkalkung rückgängig gemacht werden kann. Hierbei bekamen Ratten mit Osteoporose und Arteriosklerose Warfarin verabreicht. Warfarin ist laut Wikipedia ein Vitamin-K-Antagonist (also ein „Gegenspieler“). Es hat eine blutgerinnungshemmende Wirkung. Ein Teil der Ratten erhielt in ihrem Futter genügend Vitamin K. Die anderen Ratten ernährten sich ohne die Vitamin-K-Zufuhr. Dies ist für mich ein unglaubliches Resultat: Bei den Ratten, die Vitamin-K-haltiges Futter gefressen hatten, zeigte sich ein Rückgang der Verkalkung um 50 Prozent. Die verkalkten Gefäße wurden wieder besser dehnbar. Auf diese Weise konnte bei den Ratten der Rückgang der Arteriosklerose beobachtet werden. Dies ist ein bahnbrechendes Ergebnis! Hier liegt der Ansatzpunkt für weitere Forschungen, die Verkalkung reversibel zu machen. Bei den Ratten, die sich normal ernährten, blieb die Verkalkung bestehen.

Vitamin K2 gegen Plaque

Was ist Plaque und wie entsteht er?

Plaque sind Kalkablagerungen an den Gefäßwänden. Man spricht hier von Verkalkung.

Hoher Blutdruck und eine ungesunde Ernährung bewirken die Entstehung von feinsten Einrissen an der Innenseite der Arterien. Unter anderem durch Vitamin C und Vitamin E könnte unser Körper hier Abhilfe schaffen. Ist dieses in nicht genügendem Maße vorhanden, kommt unser Körper in Bedrängnis. Er will schließlich nicht, dass die Einrisse immer mehr zunehmen. Also greift er auf das Cholesterin zurück. Cholesterin besteht aus dem „guten“ Cholesterin, dem HDL, und dem „schlechten“ Cholesterin, dem LDL. Das LDL-Cholesterin holt Calcium (umgangssprachlich Kalk) aus dem Blut und „repariert“ damit die Einrisse in den Gefäßen. Die Gefäße werden dadurch starr. Man kann diesen Vorgang mit einer verkalkten Wasserleitung vergleichen. Nimmt der Kalk immer mehr zu, gelangt zum Schluss kein Wasser mehr hindurch. Genauso ist es auch bei den verkalkten Gefäßen, bei denen immer weniger Blut hindurchkommt. Es ist eines so schlimm wie das andere. Löst sich so ein Plaque-Stückchen, kann es einen Herzinfarkt oder Schlaganfall auslösen.

Wie kann Plaque verhindert werden?

Abgesehen von einer gesunden Ernährung, ausreichend Bewegung und Sport kommt hier wieder das Vitamin K2 ins Spiel. Das Fachblatt „Atherosclerosis“ veröffentlichte eine Studie. Hieran beteiligten sich 564 Teilnehmerinnen. Sie nahmen mit ihrer Nahrung viel Vitamin K2 auf. Das Resultat war eine Abnahme der Plaque-Bildung. Vitamin K kann laut wissenschaftlichen Analysen Plaque in Gefäßen verringern.

Zu dem gleichen Resultat kam auch die Rotterdam-Herz-Studie. 10 Jahre lang verzehrten Probanden Nahrungsmittel mit einem hohen Gehalt an Vitamin K2. Diese Studie zeigte, dass Vitamin K2 die Gefahr einer Arteriosklerose bzw. Herz-Kreislauf-Erkrankungen um 50 Prozent verringert. Allerdings geschieht dieses nur durch einen gut gesättigten Vitamin-D-Spiegel und Vitamin K. Vitamin D nimmt unser Körper nicht nur durch das Essen von Fisch zu sich. Ein Aufenthalt in der Sonne hat eine hervorragende Wirkung auf die Bildung von Vitamin D in unserem Körper. Die zwei Vitamine sind also Helfer, unsere Blutgefäße „sauber“ zu halten.

Vitamin K gegen verschiedene Arten von Krebs

Entstehung von Krebs

Wie genau Krebs entsteht, ist wissenschaftlich noch nicht eindeutig belegt. Ein Aspekt ist jedoch, dass unser Immunsystem verrücktspielt. Wie kommt es dazu? Täglich attackieren bösartige Krebszellen unseren Körper. Hiervon bekommt der gesunde Mensch nichts mit, denn das Immunsystem macht diese unschädlich. Aber wie kommt es trotzdem zur Ausbildung von Krebs? Viele Menschen behaupten, unsere Umwelt mache uns krank. In gewissem Maße stimmt das auch. Auf Umweltgifte reagiert unser Körper sehr empfindlich. Außerdem wird unser Immunsystem unter anderem durch übermäßigen Konsum von Zucker und ungesunden Nahrungsmitteln geschwächt. Das Immunsystem als „Schwächling“ funktioniert nicht mehr richtig. Es schafft es nicht, die bösartigen Krebszellen abzuwehren. Hierin sehen die Krebszellen ihre Chance sich auszubreiten.

Vitamin K2 gegen Leukämie

Eine krebsbekämpfende Dispositionen wird dem Vitamin K2 zugeschrieben. Hierzu gibt es Forschungen. Krebszellen kommen im Reagenzglas mit Vitamin K2 in Berührung. Studien zeigen, dass Vitamin K2 dafür verantwortlich ist, dass sich Leukämiezellen selbst zerstören können. Bis jetzt fanden diese Untersuchungen allerdings nur im Reagenzglas statt.

Vitamin K2 gegen Leberkrebs

Hier wurde die Studie am Menschen durchgeführt. Diese Personen hatten ein erhöhtes Risiko, an Leberkrebs zu erkranken. Ein Teil der Probanden nahm Vitamin K2 als Nahrungsergänzungsmittel ein. Die anderen Testpersonen lebten ohne dieses Vitamin. Nach Auswertung der Ergebnisse stand fest: Bei weniger als 10% der Tester, die Vitamin K2 genommen hatten, trat der Leberkrebs später auf. Bei 47 Prozent Derjenigen, die kein Vitamin K2 zu sich genommen hatten, brach der Leberkrebs aus. Diese Ergebnisse wurden auch von der Journal of the American Medical Association publiziert.

Notwendigkeit von Vitamin K

In den aufgeführten Studien und Forschungsergebnissen wurde dargelegt, welche wichtige Funktion Vitamin K hat. Jedoch ist bewiesen, dass die meisten Menschen sogar einen Vitamin-K-Mangel aufweisen. Sie wissen nicht über die Bedeutung dieses Vitamins. Auch kennen sie nicht die Lebensmittel, die viel Vitamin K enthalten. Viele kennen Vitamin K gar nicht. Hierzu hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung eine Empfehlung gegeben. Frauen sollten täglich mindestens 65 µg und Männer ca. 80 µg Vitamin K in ihre Ernährung einfließen lassen. Allerdings ist man sich einig, dass weitaus höhere Mengen an Vitamin K erforderlich sind. Man kann Vitamin K nicht überdosieren. Der Verzehr von ihm zieht keine negativen Schädigungen nach sich.

Das „vergessene“ Vitamin K darf nicht mehr in Vergessenheit geraten

Lange Zeit wurden die verschiedensten Vitamine Forschungen unterzogen. Die Vitamine der K-Gruppe jedoch lagen ein wenig in der „hinteren Schublade“. Dies hat sich jetzt geändert. Das Vitamin K1 ist den Blutgerinnungsfaktoren zugeordnet. Für Knochen, Zähne, Blutgefäße und das Herz ist Vitamin K2 zuständig. Ganzheitlich gesehen sollte man jedoch keinem K-Vitamin den Vorrang geben. Entscheidend ist die optimale Zufuhr von genügend Vitamin K1 und Vitamin K2 durch unsere Ernährung. Das ist nicht immer einfach. Es gibt zwar viele Nahrungsmittel mit hohem Vitamin-K1-Anteil, aber nur wenige mit dem Vitamin K2. Tritt solch ein Vitamin-K2-Mangel auf, merkt man nichts davon. Erst ein viele Jahre bestehender Vitamin-K2-Mangel zeigt sein wahres Gesicht. Oft verringert sich die Knochendichte und wird zur Osteoporose. Die Zahngesundheit leidet in Form von vermehrtem Karies. Man bemerkt Nierensteine oder Herz- und Blutgefäße sind nicht mehr intakt.

Daher empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. Folgendes:

  • Kombination Vitamin-D3 mit Vitamin-K2
  • Bioverfügbares Calcium und Magnesium müssen im richtigen Verhältnis zueinander stehen. Findet man beides nur sehr selten bei seinen Essgewohnheiten, sollte ein ganzheitliches Mineralstoffpräparat zum Einsatz kommen. Dies könnte beispielsweise die Sango Meeres Koralle sein.
  • Veganer können sich Vitamin K2 in mikrobieller Form einnehmen. Sie müssen nur darauf achten, dass das Präparat Menaquinon-7 enthält.    

Eine ausgewogene Ernährung, bei der man alle Vitamine und Nährstoffe zu sich nimmt, ist immer das A und O für ein gesundes Leben.

Doch man sollte niemals mehr das „vergessene“ Vitamin K2 in Vergessenheit geraten lassen.

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30 comments

    • sabinetopf

      Ich wusste das auch lange Zeit nicht. Ein Freund hat mich immerzu gelöchert, ich solle doch mal was zu Vitamin K2 lesen. Das habe ich jahrelang nicht getan. Und jetzt bin ich total entsetzt,was ein Mangel alles bewirkt. Deshalb habe ich für alle den Artikel geschrieben.

      Liebe Grüße Sabine

    • sabinetopf

      Butter allein hilft dir leider nicht, ist aber schon mal gut. Du kannst Vitamin K2 nicht nur mit Butter decken. Es gibt fast keine Lebensmittel, die Vitamin K2 enthalten und das ist das schlimme. Ich lasse heute meinen K-Spiegel bestimmen und Berichte dann erneut. Ich bin mir fast sicher,dass er schlecht ist, obwohl ich sehr viel Vitamin K1 und K2 esse.

      Liebe Grüße Sabine

    • sabinetopf

      Hallo Romy.

      Ich denke auch, dass wir uns mit der Ernährung auf den Kopf stellen können und trotzdem meist Mangel haben. Ich nehme keine Nshrungsergänzungsmittel. Aber ich werde sicher nicht darum herum kommen, zumindest nicht bei den wichtigen K-Vitaminen.

      Liebe Grüße Sabine

        • sabinetopf

          Hallo Romy,

          genauso ist es. Aber der Vitamin-D-Spiegel wird wenigstens vom Arzt bestimmt und über die Kasse bei entsprechender Indikation abgerechnet.

          Bei dieser Art von Ernährung spielen viele Faktoren eine Rolle. Aber besonders muss man auf Calcium, Vitamin D, Magnesium und K1 und K2 achten. Gut K2 wird meist im Darm gebildet. Man kann ganz wenig unterstützen durch einige Lebensmittel.

          Liebe Grüße und danke für den Hinweis mit dem Vit. D, das ich hier völlig außer Acht gelassen hatte.

          Sabine

  1. wir-testen

    Wir nehmen ja häufig Nahrungsergänzungsmittel zu uns, da wir uns etwas „speziell“ ernähren. Wir leiden unter verschiedenen Unverträglichkeiten und Allergien, dann ernähren wir uns noch hauptsächlich vegetarisch. Da bin ich mir nicht so sicher, dass wir alle Stoffe in der richtigen Menge zu uns nehmen. Vitamin K sagt mir was, aber danke für den ausführlichen Bericht. Viele Grüße

    • sabinetopf

      Gerade, wenn man sich vegetarisch ernährt, kann es passieren, dass man nicht alle Vitamine und Mineralien zu sich nimmt. Aber eigentlich esst ihr ja dann viel Gemüse. Wenn du dich auf die genannten Gemüsearten konzentrierst, hast du schon einmal eine gute Grundlage für Vitamin K1. Ein kleiner teil wird dann im Darm noch zu Vitamin K2 umgewandelt. Was speziell für Vitamin K2 wichtig ist und ich auch mache: 3 x tgl. grünen Salat essen. Du musst ja keine Riesenportionen essen. Ein paar Salatblätter reichen vollkommen aus. Aber du musst ein gutes Öl darüber machen. Ohne Öl reichen Salatblätter nicht aus. Auch rohes Sauerkraut ist sehr gut. Leider bekommt man es sehr schlecht zu kaufen. Meist gibt es das nur in Büchsen und dort ist es wertlos für den Körper.

      Liebe Grüße
      Sabine

  2. Jacqueline

    Das ist ein sehr interessanter Bericht!

    Befasse mich auch gelegentlich mit Vitaminen oder Spurenelementen und es ist immer wieder interessant was man da so erfahrt!

    Hab eine schöne Woche!

    xoxo Jacqueline

    • sabinetopf

      Hallo Jacqueline,

      mir war das bis jetzt alles mehr oder weniger egal. Wir haben aber einen Freund, der sich extrem mit diesem Thema beschäftigt. Und der hat mich bei jedem Treff richtig gelöchert, dass ich mich um das Vitamin K kümmern solle. Und nun hat es bei mir gefruchtet. Es ist ja so extrem wichtig. Nun muss ich nur noch einen Arzt finden, der meinen Vitamin-K-Spiegel bestimmt.

      Liebe Grüße
      Sabine

  3. Tanjas Bunte Welt

    Hallo
    Davon habe ich schon gehört und so zukünftig verstärkt fokussiert werden in der Medizin. Das jedoch eine Umkehr bei Ratten erzielt wurde, wusste ich noch nicht. Tolle Erklärung und nicht so trocken geschrieben
    Liebe Grüße

    • sabinetopf

      Hallo Tanja,

      allerdings ist es nicht so leicht, einen Arzt zu finden, der dir den Vitamin-K-Spiegel bestimmt. Das gehört nicht in ihr Kontingent und sei nicht relevant. Also bin ich weiter auf der Suche, denn fast Jeder hat einen Vitamin-K-Mangel. Und wenn der nicht behoben wird, hat man dann in einigen Jahren den Schlamassel.

      Liebe Grüße
      Sabine

  4. Tati

    Huhu Sabine,

    es ist schon interessant, wofür welches Vitamin wichtig ist. Es ist schade, dass so etwas in Vergessenheit gerät. Finde ich klasse, dass du alle Möglichkeiten aufzählst. 🙂

    Lieben Dank dafür!

    Einen guten Start in die Woche, herzliche Grüße – Tati

    • sabinetopf

      Hallo liebe Tati,

      ich war heute doch ziemlich enttäuscht. Da dieses Vitamin nicht oft oder gar nicht untersucht wird, kontrolliert auch kein Arzt, ob ein Mangel besteht. Also musste ich unverrichteter Dinge wieder nach Hause gehen. Kein Arzt fühlte sich zuständig. Da ich weiß, dass ich zu wenig Vitamin K zu mir nehme, muss ich sehen, wer mir das untersucht.

      Liebe Grüße und vergiss morgen deine Winterjacke nicht … lach
      Sabine

      • Tati

        Huhu Sabine,

        ich finde es auch schade, dass die Ärzte bestimmte Werte gar nicht automatisch checken. War letztens ebenfalls erstaunt, dass ich bestimmte „Wunschwerte“ extra angeben muss, weil die nicht automatisch geprüft werden.

        Liebe Grüße – Tati

        • sabinetopf

          Hallo Tati,

          inzwischen wurde bei mir der K1 getestet, muss ihn aber selbst bezahlen – war mir aber egal. K2 wird in Deutschland nicht bestimmt … und Punkt und aus. K1 war bei mir leicht erhöht. Will deshalb morgen mit unserem Internisten darüber reden. Ist auf jeden Fall besser als ein Mangel… lach… denke ich einmal so.

          Tja, wir sind hier halt auch nicht bei „Wünsch dir was“. Wunschwerte musst du kennen und selbst darum bitten.

          Liebe Grüße
          Sabine

    • sabinetopf

      Hallo Sabine,

      ich esse das auch alles sehr gern. Gerade habe ich uns zum Mittagessen Weißkohl gemacht und für mich extra einen grünen Smoothie. Durch das Gerstengraspulver ist der Geschmack ein wenig gewöhnungsbedürftig, aber es versorgt sehr gut mit Vitamin K.

      Liebe Grüße
      Sabine

  5. Filine

    Von Vitamin K habe ich in der Tat auch noch nie etwas gehört. Aber da Gemüsesorten-egal in welcher Form- sowieso zu meinen Lieblingsprodukten zählt, hoffe ich mal auf eine gesunde Ernährung bei mir. Gerstengraspulver habe ich auch bereits probiert, kann diesem aber nichts abgewinnen. Ich finde den Geschmack doch recht gewöhnungsbedürftig und verlasse mich lieber auf frisches Gemüse in jeglicher Form. Aber toller informativer Bericht von dir liebe Sabine! Lieben Gruß von Silvia

    • sabinetopf

      Hallo Silvia,

      das Gemüse esse ich auch. Aber das hat auch einen Haken. Alle Vitamine, die von tierischen Produkten stammen, werden vom Körper schlechter aufgenommen als pflanzliche. Auch wird Vitamin K2 fast ausschließlich im Darm gebildet. Ich habe viele wissenschaftliche Berichte gelesen. Alle haben eines gemeinsam: Bei den meisten Menschen besteht ein Vitamin-K-Mangel, obwohl sie das aufgeführte Gemüse essen. Aber um den täglichen Bedarf zu decken, müsste man weitaus mehr davon essen. Und das schafft Niemand. Daher nehme ich auch das Gerstengraspulver einmal am Tag und schüttele mich regelmäßig. Wenn es aufgebraucht ist, gehe ich auf Tabletten aus Gerstengras über.
      Alles Liebe für dich
      Sabine

  6. Katrin testet für Euch

    Hallo Sabine,

    ich gestehe, dass ich auch Nahrungsergänzungsmittel einnehmen, weil die Lebensmittel teilweise so überzüchtet sind oder man gar nicht soviel davon aufnehmen kann und viele es auch durch Ihre Ernährung (vegan) gar nicht schaffen, dass man sein Vitamin K Haushalt im Gleichgewicht hält !

    LG Katrin

    • sabinetopf

      Liebe Katrin,

      du weißt ja, wovon ich spreche. Bis jetzt habe ich noch nie Nahrungsergänzungsmittel genommen. Aber Vitamin K kommt so selten in unserer Nahrung vor, dass wir nie einen sättigenden Spiegel erreichen. Und wenn ich mir die vielen Krankheiten anschaue, die dieser Mangel bewirkt, wird mir richtig schwummrig. Daher ist das für Alle und besonders für die Veganer wichtig, ihren K-Spiegel bestimmen zu lassen und eventuell Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen.

      LG Sabine

    • sabinetopf

      Hallo Sabienes,

      das stimmt. Diesen Berg hinaufzukraxeln, ist nicht ganz leicht. Daher denke ich, man muss noch Nahrungsergänzungsmittel mit K1 und K2 einnehmen. Aber ich bleibe am Ball und versuche doch noch einen Arzt zu finden, der meinen K-Spiegel bestimmt. Dann berichte ich hier erneut.

      LG Sabine

  7. Nila

    Boah Sabine, da hast du dir aber wirklich viel Mühe gegeben.Finde den Artikel echt klasse 🙂
    Ich liebe Gemüse und Obst jeglicher Art. Nur mit Fenchel und Ingwer kannst du mich jagen *grins*
    Trotzdem nehme ich seit ein paar Tagen Immun44 noch zusätzlich ein. Einfach, weil in meinem Beruf (KITA) mich momentan die Viren nur so anspringen.
    By the way: Ich habe unsere Ernährung in der Familie die letzten Jahre auch komplett umgestellt. Viel Obst, Gemüse, und Produkte von den Bauern aus unserer Umgebung. Wenn es die Zeit erlaubt, backe ich auch Brot und Müsli selber.
    Viele lieben Grüße
    Nila

    • sabinetopf

      Hi Nila,

      du bist ja wie ich. Wir kaufen hauptsächlich die Produkte beim Bauern oder wo sie biologisch angebaut werden in unserer Region. Außerdem haben wir einen kleinen Garten mit Gemüse und Obst, die uns von April bis Oktober versorgen. Über den Winter bauen wir im Gewächshaus Feldsalat an, da der sehr gesund ist und Frost verträgt. Dann muss ich versuchen, im Supermarkt so viel Bio wie möglich zu bekommen. Brot und Brötchen backe ich auch selbst. Also willkommen in meinem Club … lach.

      Bitte vergiss nicht, die Lebensmittel der K1-Gruppe vermehrt deiner Familie und auch dir zu essen zu geben. Das ist echt wichtig.

      Ich komme eben vom Arzt und habe mir den K1-Spiegel bestimmen lassen (muss ich zwar selbst bezahlen, ist es mir aber wert). Vitamin K2 wird in Deutschland nicht bestimmt. Völlig irre, da es das noch wichtigere ist. Ich verstehe das nicht, da Nahrungsergänzungsmittel von K2 überall angeboten werden, aber eine Messung, ob man es wirklich braucht, macht Niemand. Der Arzt hat wirklich alle großen Laboratorien angerufen. Über meinen K1-Spiegel berichte ich dann noch einmal, ob die Lebensmittel hierfür genug waren.

      Liebe Grüße Sabine

  8. Jasmin

    Liebe Sabine,
    ich danke dir sehr für diesen tollen und aufschlussreichen Post! Ich habe mich sehr gefreut, dass ich genüg Vitamin K zu mir nehme, denn ich esse regelmäßig Fisch auf Blumenkohl Beet 🙂 Und auch die anderen Lebensmittel, die du aufgezählt hast, sind fester Bestandteil in meiner täglichen Ernährung. Leider essen heutzutage viel weniger Menschen Kohlarten und die gesunden Grundnahrungsmittel, wie wir beide das tun.
    Viele kaufen irgendwelche Fertigprodukte, die irgendwie zusammengepanscht sind.
    Ich wünsche dir noch einen wundervollen Tag, liebe Sabine :-*
    Viele Grüße
    Jasmin

    • sabinetopf

      Liebe Jasmin,

      bei uns gibt es keine Fertigprodukte mehr im Haushalt. Die machen den Körper kaputt und wir glauben dem, was sie uns versprechen. Das Problem ist, dass sie meist sehr gut schmecken.

      Bei uns kommt nur Gesundes auf den Tisch. Manchmal sagen meine Kollegen zu mir, dass ich gesünder nicht leben könnte. Darüber freue ich mich, denn ich weiß, dass ich so gut wie alles richtig mache.

      Ich freue mich, dass du dich wie ich ernährst. Dann bleibst du meine schöne Jasmin, die auch gesund ist.

      Liebe Grüße Sabine

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