Reisebericht Costa Rica Sierpe nach Drake Bay – Horrortripp

Sierpe nach Drake Bay – unsere letzte Urlaubs-Etappe hat begonnen. Die meisten der Urlauber lassen das ganze Land einfach links liegen und düsen gleich nach Dranke Bay oder in den Corcovado Nationalpark, weil das die absoluten Highlights Costa Ricas sein sollen. Wir können gar nicht verstehen, wie man so viele andere Schönheiten einfach auslassen kann und so Land und Leute überhaupt nicht richtig kennenlernt. Andererseits sind wir riesig gespannt, was denn nun so wunderbar sein soll, um alles Vorhergegangene zu toppen.

Doch als erstes nimmt uns der Dschungel vor dem Dschungel gefangen. Etwa 10 km fahren wir auf einer Straße entlang, die von den schönsten frisch-grünen Palmen umsäumt ist. Wir können gar nicht genug von diesem Anblick bekommen.

Palmenstraße ab Quepos 10 km lang in Costa Rica

10 km lange traumhaft schöne Palmenstraße von Quepos Richtung Süden in Costa Rica

Und dann hieß es wieder, ab in die Vei. „Mach es einfach“, sagte ich zu meinem Mann, „und maule nicht. Das ist unsere letzte Vei. Die schaffen wir jetzt auch noch.“ Es war eine Vei, aber dieses Mal eine Vei vom Feinsten So viel Schönheit nahm uns regelrecht den Atem. Ich weiß gar nicht, was alles grünte und blühte, riesige Bambusstäbe wuchsen in geballter Ladung in den Himmel und wir tuckerten auf einem schmalen und unwegsamen Weg durch diese unberührte Natur. Ich kann gar nicht sagen, wie oft wir angehalten hatten, um unsere Fotos zu schießen und uns diese Explosion an Schönheit einzufangen.

Nähe Drake Sierpe Costa Rica

Dschungel Nähe Sierpe Costa Rica

 

Dschungel Nähe Sierpe Costa Rica

Dschungel Nähe Sierpe Costa Rica

 

Vei auf dem Weg nach Sierpe in Costa Rica mit herrlichen tropischen Pflanzen

Vei auf dem Weg nach Sierpe in Costa Rica mit herrlichen tropischen Pflanzen

 

tropische Vegetation Costa Rica

tropische Vegetation Costa Rica

 

hohe Bambusstäbe waschen am Wegrand nach Sierpe Costa Rica

4 bis 5 m hohe Bambusstäbe wachsen am Wegrand Nähe Sierpe Costa Rica

 

Die Bambusstäbe haben wie ein Tor gebildet, durch das wir durchfahren - Nähe Sierpe Costa Rica

Die Bambusstäbe haben wie ein Tor gebildet, durch das wir durchfahren – Nähe Sierpe Costa Rica

 

Termitenhügel am Baum in Costa Rica

Termitenhügel am Baum in Costa Rica

Aber nach zwei Stunden meldete sich mein Mann dann doch zu Wort: „Irgendwie müssen wir ja nun mal wieder hier raus kommen. Das Navi führt uns von einer Abzweigung in die andere. Jetzt bin ich mal Navi.“ Ich musste gestehen, dass ich zwar noch hätte ewig diese Natur genießen können, aber wir wollten ja auch einmal ankommen. Und fortan navigierte uns mein Mann – zwar etwas holprig und manchmal mussten wir mit einem Rad auf dem Mittelstreifen und dem anderen seitlich fahren, so dass wir ganz schief im Auto hingen und aufpassen mussten, dass wir nicht aufsetzen würden oder gar umfallen. Ich übertreibe wieder einmal, ich weiß. Umgefallen wären wir schon nicht. Aber irgendwie schaffte es mein Mann, uns hier herauszuführen. Wir waren in Sierpe, dem Ort, wo unser Boot ablegen sollte.

Und nun ging alles rasant schnell. Unser Hotelier hatte uns geschrieben, dass wir uns bei Captain Daigo melden sollte (Ich fand das schon lustig, weil das irgendwie der Meuterei oder dem Untergang der Bounty ähnelte. Wie Recht ich haben sollte.). Der würde uns zur Unterkunft bringen und auch unser Auto parken. Also ich muss sagen, diesen Captain Daigo gab es sicher alle paar Meter, denn jeder Angesprochene hieß so.

„Karambo, Karacho“ oder so ähnlich ging es dann zur Sache. „Wir haben nur auf euch gewartet (hä, die wussten doch gar nicht von uns?). Schnell Auto abgeben und dann ab ins Boot“, dirigierte uns ein junger Kerl. Und hetzend und keuchend parkten wir schnell unsere Nobelkutsche und saßen daraufhin auch schon eingepfercht mit anderen 4 Mitinsassen in einem kleinen Boot. Und hier komme ich wieder einmal zu meinen Müllsäcken. „Soll ich Plastik über unser Gepäck machen?“, fragte ich noch den Captain. „Achwo, ganz ruhige Fahrt, nicht nötig“, erhielt ich zur Antwort, zog meine Rettungsweste an, die er mir zuwarf und nahm seitlich im Boot Platz, während mein Mann ganz hinten saß. Naja, das Boot war klein.

Wer mich kennt, weiß, dass ich unwahrscheinlich auf meine Haare achte, die ich mir extra für diese letzte Tour noch einmal so richtig gestylt hatte. Eigentlich fummele ich ständig an meinen Haaren herum und mein Mann kann das Thema schon gar nicht mehr hören und wird richtig kribbelig, wenn ich nur auf meine Haare zu sprechen komme.

Dann ging die „ruhige“ Fahrt los und ich dachte, wir sitzen in einer Rakete. In 10 Sekunden war mein Haarstyling futsch und ich sah aus wie abgeschleckte 90. Das Boot raste so schnell, dass mir der Wind nur so um die Ohren flog und ich rein gar nichts von rechts oder links in mir aufnehmen konnte. Dann ging es plötzlich „bubb bubb bubb“ und unser Boot stand. Schaden. Ich nutzte sofort die Gelegenheit, meinen Spiegel hervorzukramen und dachte nur resigniert: „Ach du heiliges Kanonenrohr. Das kann doch unmöglich ich sein.“Die ganze Arbeit mit der Frisur umsonst. Doch ich konnte nicht weiter denken, denn schon ging es wieder weiter.

Und dann sahen wir in der Ferne riesige Felsen herausragen. Alle Mitinsassen und natürlich auch ich zückten sofort unsere Kameras und legten los, dieses phantastische Bild festzuhalten. 4 oder 5 schnelle Fotos und dann sahen wir, wie der Ozean sein riesiges Maul öffnete, um uns verschlucken zu wollen. Eine riesige Welle rollte auf uns zu, wurde größer und höher und schwappte mit voller Wucht von oben auf unser Boot und warf mich von meinem seitlichen Sitz auf den Boden des Bootes. Aufstehen lohnte sich gar nicht, denn in Sekundenschnelle waren wir schon wieder auf dem Gipfel der nächsten Welle. Entsetzen machte sich auf dem Boot breit, als alle von dieser Welle nach unten schauten und bereits im gleichen Moment unser Boot in die Tiefe knallte und die nächste Welle sich über uns ausschüttete In zig Sprachen schrien und jammerten alle durcheinander und Panik kam auf, zumal sich unser Boot jetzt bedrohlich zur Seite legte und noch mehr Wasser in sich aufnahm. Wir hatten zwar Rettungswesten an und wären nicht untergegangen, denke ich. Aber die Wucht der Wellen hätte uns mit Sicherheit an die spitzen Felsen geschlagen. Alle waren von Kopf bis Fuß nass, als dieses Martyrium endete. Mein Mann, der Realist, meinte später, dass diese Wellen mindestens 2 bis 3 m hoch gewesen seien.

Hier ein paar Fotos, bevor es so richtig zur Sache ging und ich gerade noch rechtzeitig die Kamera in die Tasche stopfen konnte. Von dem, was dann passierte, gibt es nur Fotos in unserem Kopf.

In der Ferne sieht man die wunderschönen Felsen auf der Bootsfahrt von Sierpe nach Drake Bay Costa Rica

In der Ferne sieht man die wunderschönen Felsen auf der Bootsfahrt von Sierpe nach Drake Bay Costa Rica

 

Wellen werden immer höher auf der Bootsfahrt von Sierpe nach Drake Bay

Wellen werden immer höher auf der Bootsfahrt von Sierpe nach Drake Bay

 

Immer höher werdende Wellen beim Übersetzen mit dem Boot von Sierpe nach Drake Bay in der Nähe der Felsen

Immer höher werdende Wellen beim Übersetzen mit dem Boot von Sierpe nach Drake Bay in der Nähe der Felsen

Irgendwann hatten wir die sich brechenden Wellen überwunden und zitternd kletterte ich wieder auf meinen Sitz. Alle trieften aus sämtlichen Poren und standen noch mit den Füßen im Wasser, das nicht so schnell wieder aus dem Boot ablief wie es hineingekommen war. Und was schoss mir in diesem Moment durch den Kopf: „Und du hast die Mülltüten nicht über das Gepäck gezogen.“

Fisch Costa Rica Nähe Drake Bay

Fisch, gefangen im Pazifik bei Dranke Bay

Das bin nicht ich, obwohl mir die Augen vorm Kopf standen und meine Mundwinkel bis zu den Füßen hingen.

Nach dem gerade Durchgemachten war der Pazifik ein Kinderspiel und kurze Zeit später landeten wir im kleinen Dörfchen Drake Bay.  

Wir hatten den Kanal gestrichen voll. „Pass du mal auf unser Gepäck auf“, bat ich meinen Mann. Ich suche schon einmal unser Hotel.“ Da uns eine tolle Sicht prophezeit worden war, konnte es nur oberhalb der steilen Straße liegen. Und diese Steile wollte ich meinem Mann bei der glühenden Hitze und dem eben Erlebten nicht antun. Außerdem war ich unser Dolmetscher. Also marschierte ich los, schwitze, aspirierte, stank und sah plötzlich rechts neben der staubigen Straße, wobei sich der Staub sofort als mein Begleiter auf meine nasse Haut legte, das Schild von unserem Hotel. Ich glaube, es waren 88 Stufen, die ich nun hinaufklettern musste. „Na Klasse, hier würden wir unser Gepäck nie hochbekommen.“ Oben angekommen suchte ich nach dem Hotelier, der mich ganz entsetzt fragte, wie ich denn aussehen würde und die Augen weit aufriss. Ich wollte es gar nicht wissen, konnte es mir sowieso lebhaft vorstellen. Aber ich sage es immer wieder: Der normale costaricanische Mensch ist ein Schätzchen und ruck-zuck war alles geregelt. Ich stiefelte die Treppen in Begleitung von zwei Männern hinunter, die unser Gepäck dann hinauftrugen. Dann holte ich meinen Mann und kraxelte mit ihm erneut die Treppenstufen hinauf, ab in unseren Bungalow und dann….

Na das fing ja gut an.

Wie es weiter geht, erfahrt ihr in meinem nächsten Bericht. Eigentlich sollte es hier schon zum Ende zugehen, aber das alles kann ich doch nicht in einen Bericht packen. Also schaut euch an, was wir hier noch erlebten.

Tipps zur Reise von Sierpe über den Pazifik nach Drake Bay

Kurz vor dem Örtchen Sierpe (10 – 20 km) wurden wir wieder durch unser Navi in die Vei, einem schlecht befahrbaren, unwegsamen und uninteressanten Weg geschickt, den man gar zu gern meidet. Dieses Mal sollte man jedoch in die Vei fahren und nicht die gut befahrbare Straße nehmen, denn hier erwartet euch ein Wunder an Natur, wie ihr oben sehen könnt.

In Sierpe selbt ist reges Treiben. Das Auto wird bewacht gegen ein Endgeld (Höhe habe ich leider vergessen, war aber nicht viel. Man zahlt, wenn man zurückkommt). Die Autoschlüssel musste man allerdings abgeben, was uns nicht unbedingt gefiel. Aber hier wollte man sicher gehen, dass man nicht nach der Rückkehr sein Auto nimmt und ohne zu bezahlen verschwindet. Es gibt nämlich keine Schranken, die das verhindern könnten. Aber meine Bedenken waren umsonst. Völlig unkompliziert zahlten wir das Bewachen unseres Autos und erhielten es nebst Schlüssel wohlbehalten zurück.

Da wir in Drake Bay Halt machen wollten, mussten wir mit einem Boot übersetzen. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht, es sei denn, man nimmt eine völlig andere Route. Hierzu sollten wir uns bei einem Captain Daigo melden. Dieser wüsste Bescheid und würde sowohl unserem Hotelier Bescheid geben, wann wir ankommen würden. Vergesst es! Jeder ist hier Captain Daigo, denn Jeder will dich in seinem Boot nach Drake Bay fahren. Mein wichtigster Tipp hierfür ist: Nehmt auf gar keinen Fall ein kleines Boot (ca. 6 – 8 Personen). Das Boot muss unbedingt größer sein, um den Wellen an den Felsen trotzen zu können. Ein zu kleines Boot, wie wir es hatten, wird wie eine Nussschale hin- und hergeworfen. Wäre die Fahrt nicht so rasant, könnte man Mangrovenwälder und tolle Landschaft bewundern. Wir in unserem kleinen Boot konnten das nicht, hatten jedoch auf der Rückreise die Chance, alles in uns aufzunehmen, da wir ruhig in einem großen Boot fuhren. Auch empfiehlt es sich, hier Müllsäcke dabei zu haben. Das ist wirklich wichtig, da es fast nie ausgeschlossen ist, dass dein ganzes Gepäck klitschenass wird. Die Müllsäcke von der größten Größe nehmen wenig Platz in eurem Gepäck ein und passen perfekt über Reisetasche oder Rucksack.

Die Fahrt dauert ungefähr 1 ½ Stunden.

Drake Bay hat keinen Bootssteg. Also zieht euch entsprechend an, denn ihr springt direkt ins Wasser und lauft an Land (kurze Hose, Badeschuhe, barfuß etc.). Das Gepäck wird euch am Strand abgesetzt.

Die Überfahrt kostet zwischen 15 und 20 Dollar pro Person. Sie wird direkt beim Hotelier gebucht, der auch dafür sorgt, dass Jemand da ist, der dein Gepäck trägt, damit du dich nicht damit abschleppen musst.

Nehmt auf jeden Fall genug Geld mit nach Drake Bay. Hier gibt es keine Bank und keinen ATM. Vielleicht habt ihr Glück, doch einmal mit der Karte zahlen zu können. Wir haben das jedoch nirgends gesehen.

Wer in den Corcovado-Nationalpark möchte, muss sich hierfür rechtzeitig anmelden, da nur eine begrenzte Anzahl an Menschen hineingelassen werden. Auch benötigt man unbedingt einen Guide. Auf eigene Faust darf man den Park nicht betreten. Also am besten alles von Deutschland aus regeln. Meist bieten die Hotels oder Unterkünfte auch diesen Service an und man kann hierüber buchen.

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20 comments

    • sabinetopf

      Ja, ob du willst oder nicht, wenn du zum schönsten Teil Costa Ricas kommen willst, musst du ab ins Boot. Ich liebe Bootsfahrten, aber auf spiegeglattem Wasser. Und für uns gab es keine Alternative – wir mussten ab ins Boot, auch wenn ich das nicht so mag.

      Liebe Grüße une ein schönes Wochenende
      Sabine

  1. testandtry

    Schöne Bilder! Ohje das mit Boot hört sich ja tragisch an. Da hätte ich auch Angst gehabt. LG und schönes Wochenende 😉

    • sabinetopf

      Die Bootsfahrt war nicht schön. Wenn ich andere Berichte lese, wo Alle im Internet davon schwärmen, frage ich mich, waren die woanders als wir? Eigentlich gibt es nur diesen Weg über den Rio Sierpe, über den Pazifik zu unserem Ort.

      Ich wünsche dir auch ein erholsames Wochenende und vielleicht eine kleine Erdbeertorte um Verwöhnen … lach … gibt es heute bei uns.

      Sabine

  2. Katrin testet für Euch

    Hallo Sabine,

    ich wäre auf jeden Fall Seekrank geworden 😉 aber die Palmen und der Bambus super – Live ist doch alles viel schöner oder ? Die Überfahrt ist nicht mal teuer 🙂 … tolle Bilder !

    LG Katrin

    • sabinetopf

      Hallo Katrin,

      da Fahrt durch die Vei war auch ein geniales Erlebnis, hier konnten wir uns nicht satt sehen. Unser doch recht hohes Auto verschwand wie ein Spielzeugauto unter den meterhohen Gewächsen. Aber man hatte keinerlei Angst oder es wirkte bedrohlich, einfach nur schön.

      Dagegen hat uns die Überfahrt dann auf den Boden der Realität zurückgeholt. Seekrank waren wir nicht, hatten dafür gar keine Zeit, da wir mit Wichtigerem beschäftigt waren.

      LG Sabine

  3. Testgitte70

    Liebe Sabine,

    ich sag nur: Costa Rica 12 Uhr – Hohe Wellen- Die Frisur sitzt-3 Wetter Taft :))))
    Boah, ich hätte bei der Überfahrt gekotzt und hätte mir vor Angst in die Buxe gemacht. Also ihr habt echt einen kleinen Schutzengel mit auf eurer Reise gehabt! Zum Glück, sonst könntest du heute nicht diese tollen Reiseberichte schreiben.

    Liebe Grüße
    Brigitte

    • sabinetopf

      Hallo liebe Brigitte,

      das war eigentlich unsere schlimmste Erfahrung in diesem Urlaub. Hinterher hat mir eine Arbeitskollegin erzählt, dass sich die Bootsfahrer einen Spaß daraus machen, die Urlauber in die Wellen zu jagen. Na danke auch. Konnten wir alle auf dem Bötchen gar nicht gebrauchen. Und 3-Wetter-Taft wäre mir bei der Geschwindigkeit, mit der das Ding abging, sonstwo nur nicht auf meinen Haaren gelandet. Wäre aber ein interessanter Test gewesen: Hält sogar bei orkanähnlichen Winden auf dem Ozean … lach.

      Es kommt noch ein letzter Bericht und der wird gaaannzz human.

      Liebe Grüße
      Sabine

  4. Tati

    Huhu Sabine,

    hahaha, das hätte ich sein können mit dem Spiegel. 😉 Ansonsten kann ich nur immer wieder betonen, wie faszinierend ich deine Berichte finde. Wenn man selbst so etwas noch nicht erlebt hat, ist es besonders beeindruckend. 🙂

    Ich schreibe dir morgen mal über mein Body Change, da habe ich ein wenig Luft.

    Ein schönes Wochenende und herzliche Grüße – Tati

    • sabinetopf

      Hallo liebe Tati,

      also noch so ein Haarfummler. Kein wunder dass du bei Brigitte mit dem Fingerhut auf komische Gedanken kommst… lach.

      Ich wollte auch erst den Bericht hier beenden, aber das wäre zu lang geworden. Also kommt doch noch einer von dem Nationalpark, wo alle Insider schwärmen.

      Mach dich nicht heiß wegen dem Schreiben über Body Change und stiel dir nicht die Zeit wegen mir dafür. Ich freue mich total, dass es geklappt hat. Allerdings habe ich dich heute auf einer Bank sitzen sehen und ich frage mich immer wieder, warum willst du abnehmen? Du siehst doch super aus.

      Gerade geht bei uns die Welt unter und es gießt aus allen Rohren. Vor 5 Minuten noch haben mein Mann und ich beschlossen, eine Radtour zu machen und uns anschließend erschossen in unseren Garten fallen zu lassen. Aber wie die gebadeten Meerkatzen wollten wir auch nicht nach Hause kommen. Hmmm… verregnetes Wochenende.

      Vielleicht lassen sich ja bei dir ein paar Sonnenstrahlen blicken für ein schönes Weekend.

      Liebe Grüße
      Sabine

  5. Orange Diamond

    Hallo Sabine,
    ich bin ueber die vielen bunten und erstkalligen Bilder verbluefft und lese sehr gerne bei dir! Was es nicht alles zu entdecken gibt?!
    Danke für deine Tipps. Ich kenne auch noch Japan – musste mir Bargeld vor Ort leihen, weil ich zu wenig am Flughafen umgetauscht habe.

    Liebe Grüße,
    Alex.

    • sabinetopf

      Hallo Alex,

      Japan kenne ich nun überhaupt nicht, würde mich aber auch reizen. Aber ich glaube, das wäre für meinen Mann nichts. Aber man soll ja nie nie sagen, vielleicht wird’s uns ja doch einmal dorthin treiben. Vielleicht hast du ja einmal Lust, in einem Post über Japan zu berichten. Das wäre bestimmt ein Ziel, dass wie ich die Wenigsten kennen 🙂

      Liebe Grüße und einen sonnigen Sonntag

      Sabine

  6. shadownlight

    hey, hach so eine reise bringt so viele tolle erlebnisse. vor allem die natur hast du wunderschön eingefangen und die bootstour so klasse beschrieben!
    liebe samstagsgrüße!

    • sabinetopf

      Hey, das sage ich dir. Die Bootstour war schon Horror. Wir hatten echt Panik und ich glaube, die sogenannten Captains wollten sich zwar einen Spaß mit uns machen und haben uns in diese Wellen gejagt, aber letztendlich doch nicht erwartet, dass unser Boot dabei fast gekentert war. Sie waren nämlich ziemlich kleinlaut, als wir aus dieser Situation raus waren.

      Danke für dein schönes Lob und genieße den Sonntag.

      Sabine

  7. Jasmin

    Liebe Sabine,
    das war tatsächlich ein Abenteuer und ich bin gespannt, wie es weitergeht 🙂 Die Geschichte mit deinen Haaren kann ich total nachvollziehen. Ich bin auch ein wenig eitel und man möchte doch auch im Urlaub gut aussehen. Aber ich glaube trotzdem nicht, dass du schrecklich ausgehen hast nach der Bootstour. Ich denke, du warst wunderschön wie immer; man sieht sich selbst ja oft ein bisschen anders.
    Das mit den hohen Wellen hätte mir total Angst gemacht und ich bin zudem auch noch seekrank.
    Und was sagt uns diese Geschichte? Wir sollten einfach aufhören auf andere zu hören und das Gepäck lieber einmal mehr abdecken 😀
    Ich ärgere mich auch immer total, wenn ich auf jemand anderes höre und dann im Nachhinein recht hatte.
    Viele liebe Grüße
    Jasmin

    • sabinetopf

      Hallo liebe Jasmin,

      ja, ich übertreibe schon einmal, aber bei dieser Bootstour war alles hin. Ich hatte ja ein Foto von mir gemacht und mich selbst erschrocken.

      Das war eigentlich kein Überreden von den Bootseigentümern. Die haben uns nur wirklich gehetzt und wir haben mitgespielt. Ich wusste es, dass wir hier diese Mülltüten brauchten, habe aber dann doch auf Andere gehört und nicht gemacht, was ich machen wollte. Aber das war, als wir wieder an Land waren, völlig belanglos, da uns noch die Knie schlotterten.

      Wenn ich es schaffe, kommt nächste Woche mein letzter Bericht mit vielen Fotos. Ich hoffe, er wird dir auch gefallen.

      Liebe Grüße und einen schönen Wochenbeginn
      Sabine

  8. Nila

    Liebe Sabine 🙂
    Ich hätte da mal eine Frage:
    Mein Töchterchen (21) und ihre beste Freundin wollen im Februar 3 Wochen Costa Rica unsicher machen.Mit Rucksack, Bus und Zug……..
    Wie sicher würdest du dieses Land einschätzen?
    Ich bin doch eine ziemlich ängstliche Mama 😉
    Liebe Grüße
    Nila

    • sabinetopf

      Hallo liebe Nila,

      ich wäre auch ängstlich, wenn es um meine Töchter ginge. Aber wenn sie sich an ein paar einfache Regeln hält, ist Costa Rica meiner Auffassung nach ziemlich sicher und du musst die keine Sorgen machen. Ich schreibe dir mal alles Wichtige auf, auf das sie achten muss. Ich hoffe, deine Email stimmt – nila.strobi@nullyahoo.de ?
      Da setze ich mich jetzt gleich mal ran und lege los, denn als Kommentar würde das ein wenig zu viel werden.

      Liebe Grüße Sabine

  9. Nila

    Vielen vielen lieben Dank Sabine.
    Du bist leider in meinen SpamOrdner gerutscht *seufz*
    Habe dich eben herausgefischt.
    Liebe Grüße
    Nila <3

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